Mit 25 Jahren bereits formiert der Jazzpianist und Komponist Abdullah Ibrahim in seiner Heimat Südafrika 1959 ein stilprägendes Jazzensemble. Die Rassenpolitik seines Landes aber drängt ihn bald darauf ins Exil. Erste Station ist Zürich und sein legendärer Klub Africana. 40 Jahre seines Lebens wird er ausserhalb seiner Heimat verbringen, die ihn jedoch nicht vergisst. Seine Musik ist in den Townships omnipräsent, eines seiner Stücke avanciert zur inoffiziellen Nationalhymne Südafrikas. Nach der Apartheid kehrt Abdullah Ibrahim heim. Exil ist aber auch ein Geisteszustand, der nicht einfach aufhört, wenn Unterdrücker abdanken, wie das Filmporträt von Ciro Cappellari über den grossen Jazzpianisten zeigt.
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