Zwei junge Deutsche, Kim und Eike, machen sich auf eine besondere Reise. Zu Fuß wollen sie Israel einmal von Nord nach Süd durchqueren. Auf über 1000 Kilometer windet sich der Weitwanderweg Israel National Trail durch das Heilige Land. Schon am ersten Tag wird klar: Hitze, Durst und schwere Rucksäcke werden zu einer täglichen Herausforderung. Viele junge Israelis wandern den Trail nach Beendigung ihres Wehrdienstes so wie Inbar, Sapir und Dana. Mit ihnen sprechen Eike und Kim darüber, was es bedeutet jüdisch zu sein und warum das nicht nur etwas mit Glauben zu tun hat. Die meisten Wanderer schlafen unter freiem Himmel. Da kann es schon mal passieren, dass man nachts Besuch von Schakalen oder Wildschweinen bekommt. Wer zwischendurch aber das Bedürfnis nach einem Dach über dem Kopf oder einer Dusche hat, kann bei einem sogenannten Trail Angel wie Aliza übernachten. Die Trail Angels wohnen entlang des Fernwanderweges und nehmen für eine Nacht Wanderer bei sich auf. Aliza hat elf Kinder, kinderreich ist bei vielen orthodoxen Familien üblich. Da die meisten aber nicht mehr zu Hause wohnen, ist Platz für Wanderer. Vieles in Alizas Leben ist von der Religion bestimmt. Und so lernen Kim und Eike zum Beispiel die Regeln der koscheren Küche kennen. In Jerusalem und Bethlehem wird der im Land schwelende Konflikt vor allem in den Gesprächen mit Palästinensern offensichtlich. Der letzte Teil der Reise führt durch die Wüste Negev. Schnell wird klar, hier warten die größten Herausforderungen des Trails: lange Tagesetappen ohne Möglichkeit, Wasser aufzufüllen, durch starke Regenfälle ausgelöste Sturzfluten oder Canyons, in denen man die schweren Rucksäcke über Strickleitern steile Wände nach oben tragen muss. Sogar hier in der Einsamkeit treffen Eike und Kim auf ganz besondere Menschen wie Idan, der aus Sorge, die beiden könnten in eine Sturzflut geraten sein, extra wieder einen Berg hochgeklettert war. Oder Hillel, der mit einem Tattoo des Eingangstors von Auschwitz und des Judensterns an das Schicksal seiner Großmutter erinnert. Am Roten Meer angekommen resümieren die beiden: Israel ist ein Land, dessen Landschaft kaum vielfältiger und beeindruckender sein könnte. Und doch sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen, die diese Reise so besonders gemacht haben.
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Bei einem Bad im Toten Meer lässt es sich auf für Kim Kristin Mauch richtig entspannen. Doch der Blick auf die Karte zeigt: Der Rest der Wanderung wird besonders schwierig, es geht nur noch durch die Wüste
Shoshana und ihr Mann Ygal leben in Mevo Horon, einer Sieldung im Westjordanland. Das orthodoxe Paar hat 12 Kinder. Mit einigen von ihnen und deren Familie feiern sie das Laubhüttenfest.
Mit Guy, Eyal, Asaf und Yuval treten Eike und Kim die letzten zwei Tagesetappen bis zum Ziel an. Für die Jungs geht es aber danach erst richtig los, sie planen eine Weltreise und erzählen warum solche Erlebnisse für die meisten jungen Männer nach ihrem Militärdienst so wichtig sind.
Die heutige Tagesetappe führt über den Mount Karbolet und gilt als eine der härtesten des ganzen Trails. Belohnt werden die Wanderer dafür mit einer atemberaubenden Aussicht.
Bei starken Regenfällen kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Sturzfluten in der Wüste Negev. Für Ausländer ist es schwer einzuschätzen wie viel Regen zu viel Regen ist. Da ist abwarten auf einem höheren Punkt die bessere Option.
Bei starken Regenfällen kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Sturzfluten in der Wüste Negev. Für Ausländer ist es schwer einzuschätzen wie viel Regen zu viel Regen ist. Da ist abwarten auf einem höheren Punkt die bessere Option.
Für Eike und Kim ist es auch mal ok eine Abkürzung zu nehmen. Hillel den sie kurz vorher getroffen haben sieht das anders. Er ist Thru Hiker und läuft jeden Meter des Trails.