Es gibt ihn noch, den Senn mit seinen Kühen auf der Alp. Meist als genügsamen Biobauern mit Familie, wo alle zusammen helfen von früh bis spät, um zu melken, zu buttern und zu käsen. Wie Familie Steurer auf der Mittelalpen. Aber das ist die absolute Ausnahme. Die durchschnittliche Milchkuh macht auch im Allgäu keinen Außendienst mehr und bleibt im Stall, wo mit Hightech und ausgeklügeltem Mix aus Kraftfutter Milchleistungen erreicht werden, von denen die Bauern früher noch nicht mal zu träumen wagten. Denn nur so kann sich die Milchwirtschaft im Allgäu gegen die stetig sinkenden Milchpreise und die Konkurrenz aus dem Norden und Osten behaupten.
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