Sebastian Horner und Franz Parzinger gehen seit fünfzig Jahren am Waginger See auf die Jagd. Die Abschussquoten für Rehe, die von den Forstbehörden festgesetzt werden, sind seit Jahren hoch. Die privaten Jagdpächter können oft die Quote nicht erfüllen und müssen Strafe zahlen, wenn sie zu wenig Rehe schießen. Gleichzeitig schränkt die intensive Landwirtschaft den Lebensraum der Wildtiere ein. Davon ist auch das Niederwild betroffen. Seit viele Bauern sechs oder sieben Mal im Jahr ihre Wiesen mähen und die Gülle ausbringen, überleben fast keine jungen Hasen und Fasane. Wenige Kilometer entfernt in Österreich sieht man viele Hasen und Rehe. Hier ist es dank einer traditionellen Landwirtschaft möglich, auch die Wildtiere zu erhalten. Auf den Treibjagden werden jeden Herbst mehr als hundert Fasan-Gockel und Hasen geschossen. Aber auch am Waginger See gibt es noch einige Bauern, die traditionell wirtschaften. Der Lenzn Hias mäht seine Wiesen nur viermal im Jahr. Ihm liegt auch das Wild am Herzen, obwohl er ein Waldbauer ist. Er macht viele Dinge anders als die meisten. Er betreibt allein seine große Landwirtschaft. Seinen Dreiseithof hat er in seiner schlichten Schönheit erhalten, wie er früher war. Auch die Einrichtung im Zuhaus und die alten Gerätschaften hat er aufgehoben.
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