Der Aufstieg der konservativ-puritanischen Ideologie des christlichen Nationalismus führte in den USA zu einer massiven Einschränkung der Grundrechte von US-Bürgerinnen. Vielerorts sterben Frauen, weil es an gynäkologischer Versorgung fehlt. In Bundesstaaten mit radikalem Abtreibungsverbot sahen sich bereits mehr als 100.000 Frauen dazu gezwungen, nach einer Vergewaltigung ein Kind zu gebären. Seit der Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident sieht die Zukunft der Frauen in den USA düster aus. Der Dokumentarfilm blickt auf die Machenschaften der Anti-Abtreibungszentren und enthüllt in Interviews die Mechanismen dieser freiheitsbeschränkenden und rückwärtsgewandten Politik. Doch er zeigt auch den Widerstand all jener, die sich mit diesen Entwicklungen nicht abfinden wollen.
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Aktivistinnen der Gruppe „The White Rose Resistance“ stellen Abtreibung in den Kontext des Holocaust und sich selbst in die Tradition der NS-Widerstandskämpfer der Weißen Rose.
Shanette Williams am Grab ihrer Tochter Amber Thurman: Die schwangere junge Frau starb an einer Sepsis, eine Notabtreibung hätte ihr Leben retten können.
Grabstätte von Amber Thurman, einem der ersten Todesopfer der verschärften Abtreibungsgesetze im US-Bundesstaat Georgia. Die junge Mutter starb während ihrer zweiten Schwangerschaft, medizinische Hilfe wurde ihr verweigert.
Shane Jett, Senator im Bundesstaat Oklahoma, wo eines der weitreichendsten Abtreibungsverbote der USA gilt. Bis vor wenigen Jahren galt seine Haltung unter Republikanern noch als extrem, inzwischen ist sie die Norm.