Am Tresen der Berliner Blue Boy Bar sitzen nacheinander sieben rumänische Sexarbeiter. Sie lauschen ihren eigenen Erfahrungsberichten über ihren Job als Callboy, über ihre Wünsche und Hoffnungen. Währenddessen fängt die Kamera ihre Reaktionen ein, die mal zustimmend, mal nachdenklich, zuweilen heiter sind. Der Prozess der Ausbeutung wird zum Spektakel, die Kamera wird zum Freier und der Zuschauer zum Voyeur und Teil der Machtverhältnisse.
(MDR)
"Blue Boy" gewann 2019 u.a. den Silbernen Bären der Berlinale Shorts sowie den Deutschen Kurzfilmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm. Die Jury bemerkte: "In nur sieben statischen Nahaufnahmen gelingt es Manuel Abramovich, so tief in die Seelenwelten der jungen Männer einzutauchen, dass das filmische Erleben fast zu intim zu werden droht."
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