Zweieinhalb Jahre lang lag Michel Christen auf dem Sofa seiner Einzimmerwohnung in Genf. Nachbarn und Bekannte glaubten, er sei im Urlaub oder in der Kur. Als sein Briefkasten überquoll, wurde seine Post an den jeweiligen Absender zurückgeschickt. Irgendwann drehte der Energieversorger ihm den Strom ab, und der Eigentümer seiner Wohnung war kurz davor, eine Zwangsräumung zu beantragen. Als die Polizei schließlich die Tür zu Michel Christens Apartment aufbrach, entdeckte sie überall Ungeziefer - und mitten darin die sterblichen Überreste des 53-jährigen Schweizers, von dem nur noch Knochen, Haare und Zähne erhalten waren. Michel Christens offizielles Todesdatum ist der Tag, an dem seine Leiche gefunden wurde, doch das Filmteam fand bei der Untersuchung des Falles heraus, dass der Mann zu diesem Zeitpunkt bereits rund 28 Monate lang tot war. Wie konnte dieser Mensch, der noch Familienangehörige hatte und den man in der Nachbarschaft kannte, der im Krankenhaus ärztlich behandelt wurde und außerdem beim Sozialamt gemeldet war, einfach völlig in Vergessenheit geraten und niemand seinen Tod bemerken?...
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