Mit den Transporten der französischen Kolonialarmee kamen neben den Militärs auch Militärärzte nach Afrika: Sie versorgten nicht nur die Soldaten und deren Angehörige, sondern kümmerten sich auch um die Gesundheit der Einheimischen und versuchten, ihnen dauerhaft zu helfen. Dabei mussten sie jedoch oft gegen den Widerstand von Behörden und der Armee, der sie angehörten, ankämpfen. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht der Arzt Eugène Jamot, der in den 30er Jahren in Zentralafrika tätig war. Damals hieß die Region Französisch-Kongo, später Französisch-Äquatorialafrika, und war die größte und am wenigsten bekannte Region des französischen Kolonialimperiums. Dr. Jamot machte sich außerordentlich um die Bekämpfung der gefährlichen Schlafkrankheit verdient. Die historischen Aufnahmen verschweigen nicht die Kehrseite des Mythos und dokumentieren schonungslos den schrecklichen Gesundheitszustand der Menschen und ihre erbarmungslose Ausbeutung, die Unterwerfung der Frauen und die gnadenlose Herrschaft der französischen Kolonialbehörden, die die Reichtümer des Landes systematisch plünderten, um sie dem Mutterland zuzuführen.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.