Die Novelle "miira ni naru made" des japanischen Autors Shimada Masahiko, die wiederum auf einer wahren Geschichte beruht, diente dem Schweizer Filmemacher Peter Liechti als Vorlage für seinen Experimentalfilm. Im tiefen Winter findet der Jäger S. in einem abgelegenen Waldstrich die mumifizierte Leiche eines etwa 40-jährigen Mannes. Aufgrund der minuziösen Aufzeichnung des Toten, der sein Sterben in einer Art Tagebuch festgehalten hat, stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hat. Bei diesem Prozess hat er sowohl die Veränderungen des Körpers als auch seine modifizierte Wahrnehmung der Außenwelt genauestens protokolliert. Der Film ist eine sehr persönliche Annäherung an einen fiktionalen Text und gleichzeitig ein filmisches Manifest für das Leben - herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.