Die drei Schwestern Lotte, Lene und Sophie von Pechstein bewohnen seit ihrer Kindheit das Haus ihrer bereits verstorbenen Eltern am Rande eines kleinen Gebirgsortes. Von der Außenwelt völlig isoliert, leben sie einen ziemlich versponnenen Alltag, der nur ab und zu durch die Anwesenheit einer jungen Haushälterin an ein Draußen erinnert. Beim allmonatlichen Spiel des Tanzabends verliert diesmal Sophie, die Jüngste. Aus Rache erspinnt das sitzengebliebene Mauerblümchen nun einen nächtlich-aufregenden Telefonanruf ... „von einem fernen Kontinent“. Diese harmlose kleine Lügengeschichte weitet sich plötzlich in der stets leicht überspannten Atmosphäre des schwesterlichen Haushalts in ein handfestes Gerücht aus: Der nächtliche Anruf galt Lotte, älteste und Oberhaupt der Schwestern, und kam von einem Jugendverehrer, der hiermit seinen Besuch für Silvester ankündigt. So unglaubwürdig die Geschichte Sophies von Anfang an geklungen haben mag, sosehr sie sich auch verheddert, kleine, schwache Rückzüge probiert, das Gerücht bemächtigt sich nach und nach der Gemeinschaft bis hin zu der jungen Haushälterin Barbara. Uralte Sehnsüchte nach vielleicht noch Möglichem, nach anderem, kommen zum Vorschein. Das, was alle drei Schwestern instinktiv zu verhindern suchten, passiert nun: Lotte befreit sich mit aller ihr noch zur Verfügung stehenden Kraft aus der Gemeinschaft des achtzigjährigen Zusammenlebens
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