Cremona in Norditalien ist das Mekka des Geigenbaus. Wo einst Meister wie Stradivari und Guarneri unübertroffene Instrumente schufen, wird das jahrhundertealte Handwerk noch heute zelebriert. Doch in den zahlreichen Werkstätten geben nach wie vor meist Männer den Ton an. Die Französin Bénédicte hat sich von diesem Vorurteil nicht aufhalten lassen. Einst kam die studierte Musikwissenschaftlerin nach Cremona, um sich ihren Traum zu erfüllen. Heute führt sie erfolgreich ihr eigenes Atelier. Wie eine Handvoll anderer Meisterinnen - darunter ihre Freundin Elisabetta, die den Geheimnissen historischer Instrumente nachspürt - kämpft Bénédicte mit weiblicher Intuition und absoluter Perfektion um Anerkennung in einer hochgradig traditionellen Branche. Nun steht sie vor einer besonderen Bewährungsprobe: Der französische Geiger Quentin träumt von einem maßgefertigten Konzertinstrument aus Cremona und vertraut auf Bénédictes Kunstfertigkeit. Für die Geigenbauerin beginnt eine intensive Reise. Sie startet hoch oben im Val di Fiemme, wo 200-jährige Fichten das begehrte Tonholz liefern. In ihrer Werkstatt formt sie das Holz anschließend in monatelanger, einsamer Präzisionsarbeit. Es ist ein täglicher Balanceakt zwischen handwerklichem Geschick und künstlerischer Hingabe. Jeder Handgriff beeinflusst den Charakter der Geige. Nach Wochen der Stille und Vorfreude wird Quentin das Instrument zum ersten Mal anspielen. Wird der Klang der neugeborenen Geige die hohen Erwartungen des Musikers erfüllen?...
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