Wir begegnen ihnen in der Bibel, im Märchen, in uralten Mythen indigener Völker - und auf der großen Leinwand wie auf dem Fernsehschirm. Hexen: mit metaphysischen Kräften ausgestattet, verfemt, verfolgt, von der Gesellschaft ausgestoßen - oder auch kultisch verehrt. An der Darstellung von Hexen im Film lassen sich der Wandel von Geschlechterstereotypen, aber auch eine Geschichte weiblicher Emanzipation ablesen. Berückend schön oder abstoßend hässlich, allenfalls aber abgrundtief böse - so kam eine der ersten Hexen in der Hollywood-Geschichte daher: Die böse Stiefmutter, die Walt Disneys Schneewittchen den vergifteten Apfel reicht. Sich nach irdischer Liebe verzehrend oder hausfraulich-bieder waren die Hexen der 1950er-und 60er-Jahre. Sinnliche Sirenen, die jeden Vorstadt-Puritanismus sprengen, waren die Hexen von Eastwick. Strebsam-nerdig, aber mutig und selbstbestimmt ist die junge Hermine aus den Harry Potter-Filmen. Und Angelina Jolie gab zuletzt in Maleficent den gefallenen Engel.
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