Sechs Männer und eine Frau versuchen sich an einem Staffellauf 4.000 Kilometer weit durch Südamerika. Die außergewöhnliche Expedition hat einen historischen Hintergrund: Vor 600 Jahren bauten die Inkas ein in der Geschichte beispielloses Nachrichtensystem auf. Eigens trainierte Postläufer transportierten per Staffellauf geheime Botschaften ihres Gottkönigs durch das riesige Reich. Das Team der Kölner Sporthochschule versucht jetzt, den alten Postweg der Inkas abzulaufen. In Chile geht es durch die trockenste Wüste der Welt, in Bolivien vorbei am Titicacasee und über die peruanischen Anden-Pässe Richtung Ecuador. Jeder Läufer bewältigt mindestens zweimal zehn Kilometer pro Tag, in einer Höhe bis zu 4.500 Meter über dem Meeresspiegel. In der sauerstoffarmen Luft der Anden wird jede Bewegung zur Strapaze. Ist es wirklich möglich, unter solchen Bedingungen lange Strecken im Laufen zurückzulegen? Die Tour ist nicht nur ein großes Abenteuer, sondern dient auch wissenschaftlichen Zwecken. So will der Expeditionsarzt herausfinden, wie sich der menschliche Körper an die extreme Dauerbelastung in der Höhe anpasst. Es gibt Hinweise darauf, dass der menschliche Körper unter extremer Belastung große Mengen des Hormons EPO produziert. Möglicherweise so viel, dass sie bei Dopingtests auffallen. Doch das ganze Projekt droht mehrfach zu scheitern. Die alte Inkastraße ist schwerer zu finden als erwartet, das Wetter schlägt Kapriolen und die Begleitfahrzeuge bleiben im Schlamm stecken. So bringt die dreiwöchige Laufexpedition alle Beteiligten an den Rand der Erschöpfung.
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