Ob Barack Obama oder Donald Trump, Meryl Streep oder Angelina Jolie, Johnny Cash oder Adele: In seinen Ausstellungen und Fotobänden sind sie alle zu sehen. Doch der seit 30 Jahren in New York lebende Deutsche interessiert sich auch für diejenigen, die auf der Straße leben. Für seine Fotoprojekte trifft Martin Schoeller obdachlose Menschen auf den Straßen von Hollywood, holt Drag Queens in sein Studio und besucht Menschen, die zu Unrecht zum Tode verurteilt wurden. Ob berühmt oder unbekannt: Schoeller begegnet allen auf Augenhöhe, sucht mit jeder einzelnen Aufnahme nach der Persönlichkeit des Porträtierten, hinter jeder einstudierten Geste das Unerwartete. Doch es geht dem Fotografen auch um die Geschichten hinter den Gesichtern. In seinen Videoarbeiten über Menschen, die zu Unrecht zum Tode verurteilt waren, gibt er den ehemals Inhaftierten ein Gesicht und eine Stimme. Regisseurin Josephine Links begleitet den Fotografen Martin Schoeller bei seiner Arbeit und zeichnet so auch ein facettenreiches Bild eines Landes, das zerrissener ist denn je.
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Martin Schoeller fotografiert Kaidynce Goodwill: Sein aktuelles Projekt bezieht sich auf die Native Americans. Durch seine Arbeit erhofft er sich eine Reflexion über die Vergangenheit der USA.
Martin Schoeller mit Obdachlosen in Los Angeles: Er begegnet allen auf Augenhöhe und fotografiert die, die auf der Straße leben, so wie er Barack Obama oder Julia Roberts porträtiert.
Fünf Jahre lang hat Martin Schoeller Obdachlose an der Straßenecke Sycamore und Romaine fotografiert und interviewt, darunter auch Gavin Randalle. Sein Ziel war es, ihre Geschichten zu erzählen.
Clint-Eastwood- und Angela-Merkel-Porträts im NRW-Forum Düsseldorf: „Close Up“ nennt der deutsche Fotograf Martin Schoeller seine Reihe extremer Nahaufnahmen.