Ausschnitte aus sowjetischen Wochenschauen der Jahre 1955 bis 1961 verwendet Filmemacher Sergei Loznitsa für sein filmisches Experiment. Er montiert historische Aufnahmen, die zum Teil von Amateuren stammen, und unterlegt sie mit neuem Ton. So lässt er den Alltag einer - ungenannten - sowjetischen Provinzstadt in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die ersten Bilder zeigen das friedliche und ziemlich eintönige Leben der Bewohner einer russischen Provinzstadt Ende der 50er Jahre. Fischer, Arbeiter, Bauern, Studenten und Kinder gehen ihren täglichen Pflichten nach. Ein wenig Abwechslung bringen abends die Darbietungen von Laienkünstlern, Kursbesuche und Fanfarenumzüge. Den wenigen Spruchbändern schenkt niemand Aufmerksamkeit. Doch dann wird die - nicht namentlich genannte - Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf gerissen. Mit einer sich steigernden, alle Lebensbereiche durchdringenden Propaganda wird der Besuch eines hohen Parteifunktionärs vorbereitet. Bei dessen Empfang erreicht die Kampagne ihren Höhepunkt. Danach verfällt die Stadt wieder in ihren normalen provinziellen Trott.
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