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Ein Film ohne Namen

(Za sada bez dobrog naslova) YU, 1988

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  • Wertung0 173737noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Am Morgen des 5. April 1987 überfallen in einem Ort des Kosovo drei maskierte Männer den Serben Miloljub Jeftic und entmannen ihn. Die Tat scheint von serbischen oder albanischen Extremisten verübt worden zu sein, weil Miloljub eine Beziehung zu der Albanerin Nadira hatte, die bereits von ihrer Familie einem in Australien lebenden Albaner versprochen worden war. Ein bekannter Filmregisseur wird auf den Fall aufmerksam und recherchiert die Hintergründe des Überfalls. Dabei wird er mit dem latent schwelenden Konflikt zwischen Serben und Albanern im Kosovo konfrontiert, über den offiziell nicht gesprochen wird. Der staatliche Fernsehsender, für den der Regisseur Miloljubs Geschichte verfilmen möchte, scheint das Projekt zunächst tatsächlich zu unterstützen.
Je offener jedoch der ethnische Konflikt im Film thematisiert wird, desto mehr wird der Regisseur hingehalten. Als entschieden wird, dass er statt eines Dokumentarfilms, an dem er die ganze Zeit gearbeitet hat, einen Spielfilm drehen soll, wird ihm klar, dass hier Zensur ausgeübt wird. Schließlich richten sich auch noch die Protagonisten seines Films gegen ihn.
(3sat)
Als Regisseur Srdjan Karanović 1988 seinen Film drehte, konnte er noch nicht wissen, dass zehn Jahre später Krieg im Kosovo herrschen würde. Aber er hatte bereits das Gespür für die ethnischen Konflikte, die schwelten. So wird Jugoslawien in seinem Film auch deutlich als Vielvölkerstaat dargestellt.

Nicht nur wechselt die Sprache ständig zwischen Serbisch und Albanisch, sondern der Regisseur im Film ist ein Mazedonier, der nur in Serbien lebt, sich aber dagegen verwahrt, als serbischer Nationalist bezeichnet zu werden. Die Tragweite der Thematik wird durch die De-batten der Fernsehgremien um das Filmprojekt im Film deutlich: Die gespannte Lage im Kosovo wurde als Tabu für die Berichterstattung in den Medien betrachtet. Durch die pseudo-dokumentarischen Szenen im Film zeigt Karanović, dass die ethnischen Differenzen zunächst noch nicht auf der politischen Ebene, wohl aber im Alltag wahrnehmbar waren. Srdjan
Karanović, geboren 1945 in Belgrad, hat in den 70er und 80er Jahren zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme für das jugoslawische Fernsehen gedreht, die ihm auch internationales Renommee einbrachten.
"Ein Film ohne Namen" wurde 1989 beim Internationalen Filmfestival in Istanbul mit der "Goldenen Tulpe" ausgezeichnet.
(3sat)
Daten
Länge: ca. 89 min.
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im Fernsehen

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