Die achtjährige Nina wurde als Niklas geboren. Nun möchte sie endlich als Mädchen leben, doch ihre zerstrittenen Eltern, ihr Bruder Ben und ihr Umfeld haben Schwierigkeiten damit. Nur Opa Thilo unterstützt Nina. Kann die Familie trotz alter Streitigkeiten zusammenhalten und Nina in ihrem Weg bestärken? Die achtjährige Nina (Arian Wegener) ist selbstbewusst und lebenslustig, bei ihrer Geburt ist allerdings ein Fehler passiert: Sie wurde als Niklas geboren. Für Nina ist klar, dass dieser Irrtum behoben werden muss. Sie fasst sich ein Herz und teilt ihrer Familie klipp und klar mit, dass sie schon immer ein Mädchen war und endlich als solches leben möchte. Von Opa Thilo (Michael Wittenborn) erfährt die mutige Grundschülerin volle Unterstützung. Doch ihre ohnehin zerstrittenen Eltern Simone (Friederike Becht) und Martin (Ulrich Brandhoff) sowie Bruder Ben (Ludwig Samuel Ott) kommen mit Ninas Neuigkeit nicht so leicht klar. Martin klammert sich an den Gedanken, dass Nina nur eine Phase durchlebt, Simone möchte ihr Kind unterstützen. Beide möchten Nina schützen - doch was ist der richtige Weg? Alte Streitigkeiten brechen auf. Auch in Ninas Umfeld, unter den Nachbar:innen und in der Schule, tun sich nicht alle leicht. Hält die Familie trotzdem zusammen - und zu Nina? "Einfach Nina" erzählt eine Familiengeschichte um Geschlechtsidentität, Akzeptanz und Zusammenhalt. Unter der sensiblen Regie von Karin Heberlein spielt Arian Wegener ein mutiges Transmädchen, das seine Selbstbestimmung gegen alle Widerstände, auch im eigenen Zuhause, durchsetzt. Die vielfach ausgezeichneten Schauspieler:innen Friederike Becht und Ulrich Brandhoff sind als überfordertes, innerlich zerrissenes Elternpaar zu sehen, das in unerwartete Dilemmata gerät: Wie weit können sie der Selbstwahrnehmung ihres Kindes vertrauen? Dürfen oder müssen sie intervenieren? Wie können sie ihr Kind trotz eigener Unsicherheit stärken?...
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den sidste Enhjørning schrieb am 28.07.2026, 01.05 Uhr:
Ich liebe diesen Film, obwohl ich immer heulen muss. Daa Mädel ist SO mutig! Und es erzählt das Dilemma eines Transgender in sehr authentischer Weise ... und dass ihr Feedback großteils positiv isr (von ihrer Freundin zb) entspannt die Situation, die im RL selten SO abläuft
Bilder
Nina (Arian Wegener, li.) macht ihren Eltern Simone (Friederike Becht, Mitte) und Martin (Ulrich Brandhoff, re.) klar, wer sie ist.
Das ist neu: Mutter Simone (Friederike Becht, 2. v. re.) und Vater Martin (Ulrich Brandhoff, 3. v. li.) mit ihrer Tochter Nina (Arian Wegener, 2. v. li.).
Familie: Simone (Friederike Becht, li.) und Martin (Ulrich Brandhoff, 2. v. re.) mit ihren Kindern Nina (Arian Wegener, 2. v. li.) und Ben (Ludwig Samuel Ott, re.).
Nina (Arian Wegener, re.) muss ihrem Opa Thilo (Michael Wittenborn, li.), ihren Eltern (Friederike Becht, 2. v. li.; Ulrich Brandhoff, 3. v. li.) und ihrem Bruder Ben (Ludwig Samuel Ott, 2. v. re.) etwas Wichtiges sagen.
Einfach Nina Sie sagt ihren Eltern, was sie will: Arian Wegener als Nina, Friederike Becht als Simone, Ulrich Brandhoff als Martin Copyright: SRF/ ARD/Degeto/Maor Waisburd