Azur und Iris, ein Paar der seltenen Blauracken, sind nach ihrer Rückkehr aus Afrika in die bewaldeten Heidelandschaften des Languedoc auf der Suche nach einem Nistplatz. Doch die Konkurrenz ist groß: Wiedehopfe, Dohlen und Stare beanspruchen dieselben Brutstätten. Nach heftigen Revierkämpfen und einer intensiven Balz legt Iris sieben Eier, was für diese Vogelart eine ungewöhnlich hohe Zahl ist. Die Aufzucht der Jungen wird zur Kraftprobe. Azur fängt innerhalb von nur 25 Tagen über 500 Beutetiere, um den Nachwuchs zu versorgen. Mit Präzision erbeutet er Zikaden im Flug und verteidigt Nest und Revier gegen größere Greifvögel wie Bussarde und Weihen. Aufnahmen direkt aus der Bruthöhle zeigen die Fütterung der Küken auch mit ungewöhnlichem Futter wie Schneckengehäusen, die der Kalziumzufuhr dienen. Besonders hart trifft es den Nachzügler Bleuet, der erst viele Tage nach den anderen Küken schlüpft. Wird er sich gegenüber seinen gefräßigen Geschwistern behaupten können? Sobald die Jungen flügge sind, werden sie noch drei Wochen von den Eltern betreut, bis sie selbstständig jagen können. Erst dann verlassen Azur und Iris das Revier in Richtung Afrika, um nach sechs Monaten zurückzukehren und den Zyklus von Neuem zu beginnen. Doch der Lebensraum der Blauracken ist bedroht: Das Schwinden dichter Hecken und alter Bäume führt dazu, dass diesen Höhlenbrütern immer weniger Nistmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
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