Félix, 17, lebt in Lampaul-Plouarzel im äußersten Westen der Bretagne - einer Region, in der handwerkliche Fischerei noch immer ein zentraler Bestandteil des Lebens ist. Sein Ziel ist klar: Er will Fischer werden, wie sein Vater und Großvater vor ihm. Die Dokumentation begleitet den Teenager auf seinem Weg: vom Internat über die Fischereischule bis zum Praktikum auf See. Dazwischen zeigt der Film Momente mit Freunden, Phasen der Einsamkeit und den Alltag eines Jugendlichen, der früh Verantwortung übernimmt. Doch Félix' Geschichte steht exemplarisch für eine ganze Region. Die Bretagne ist geprägt von Traditionen, festen Werten und unsichtbaren Grenzen. Hier ringt eine junge Generation um Selbstbestimmung, ohne die eigenen Wurzeln zu verraten. Der Film macht deutlich, wie schwer dieser Balanceakt ist - zwischen dem Drang nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. "Félix gegen den Rest der Welt" ist die Coming-of-Age-Story eines Jungen, dessen Geschichte nicht von der seiner bretonischen Heimat zu trennen ist. Der Film erkundet das Spannungsfeld zwischen den Träumen der jungen Generationen und der Kultur, die ihnen mitgegeben wird. Er versteht sich auch als Sprachrohr einer aufgebrachten lokalen Community, die sich von nationalen Entscheidern übergangen fühlt, aber keineswegs kampflos aufgeben will.
(arte)
Daten
Länge: ca. 56 min.
| Deutsche Stream-Premiere | Do, 19.03.2026 (arte.tv) |
| Deutsche TV-Premiere | Do, 26.03.2026 (arte) |
| Originalsprache: | Französisch |
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Cast & Crew
- Regie: Justine Morvan, Kévin Noguès












