Die 1997 eröffnete Fondation Beyeler, in Riehen an der Grenze zu Deutschland gelegen, besitzt eine der schönsten Kunstsammlungen der Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Angefangen bei der klassischen Moderne mit Meisterwerken von Henri Rousseau, Claude Monet, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Henri Matisse, Mark Rothko bis hin zu Roni Horn, Marlene Dumas, Otobong Nkanga, Wolfgang Tillmans. Bekannt für einen legendären Museumsbau von Renzo Piano und die gelungene Verbindung von Kunst und Natur, wird nun eine Erweiterung mit Bauten des Schweizer Architekten Peter Zumthor eröffnet. Über vier Jahre hat die Regisseurin Corinna Belz die Planung und Entstehung des Gebäudeensembles filmisch begleitet. Der Film taucht in die Welt des Museums ein und entdeckt einen alten, bislang privaten Park, der der nun als Teil der Fondation Beyeler der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Er geht der Frage nach, was diesen Ort so anziehend für Künstlerinnen und Künstler macht und blickt zurück auf die Ursprünge des Museums mit Ernst Beyeler und Renzo Piano. Gespräche mit Peter Zumthor sowie dem Planungsteam um Sam Keller, Theodora Vischer und Ulrike Erbslöh geben Einblicke in die Entscheidungsprozesse rund um die Museumserweiterung. Und ganz nebenbei erzählt der Film auch von Schweizer Understatement, von großem Teamgeist, beeindruckender Architektur, tiefer Liebe zur Kunst und der Pflege von Landschaft und Natur, die die Fondation Beyeler zu einem der attraktivsten Museen weit über die Grenzen der Schweiz hinaus macht.
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Die innige Verbindung von Kunst und Natur soll auch beim neuen Gebäude der Fondation Beyeler fortbestehen: Dafür wird ein bislang privater Park aus seinem Dornröschenschlaf geweckt.