Die Welt ist schön und erschreckend zugleich. Die einen fürchten sich vor Krieg und Hungersnot, die andern vor dem Kampf in ihrem Kopf. Da liegen Rationalität und Irrationalität im Streit, und wenn die Irrationalität den Sieg davonträgt, werden sie von Panik erfasst. Vorgestellt werden Patienten, die sich einer Therapie unterziehen. Ihre Leiden sind gewöhnliche Phobien oder schlimmste Zwangsvorstellungen. Höhenangst, Angst vor Spinnen, Klaustrophobie, die alle recht verbreitet sind, können sich zu einem regelrechten Handikap auswachsen. Kalifornische Universitätsärzte und das Bostoner Zentrum für „anxiety and related disorders“ haben Verhaltenstherapien entwickelt, bei denen die Patienten absichtlich dem Auslöser ihrer Phobie ausgesetzt werden. Eine Frau, die an Flugangst leidet, fliegt in einem Flugsimulator; eine Gesangsschülerin muss vor einem eigens für sie ausgewählten Publikum bestehen. Es wird auch untersucht, ob Phobien vererbt werden können. Dazu werden Kinder jahrelang beobachtet und Familiensituationen analysiert. Die hier gezeigten Therapiezentren, die ihrer Zeit weit voraus sind, befinden sich alle in den USA.
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