Die "Geschichten" gipfeln im vorbedachten Mord an einem unschuldigen kleinen Kinde. Sie enthalten alles, was den Menschen glücklich machen und über sich hinausheben kann: die Familie, die Liebe, die Mutterschaft, die Religion und auch die Liebe zum Vaterland. Und sie sind mit alledem eine düstere Schau dessen, was Menschen einander, ohne es eigentlich zu wollen, antun können, nur weil sie kleinlich, dumm, in sich selbst und in den Umständen ihrer Umgebung gefangen sind. Zur Verdeutlichung seiner Absicht, in den engstirnigen, bösen und trotzdem bemitleidenswerten Geschöpfen die Perversion des Menschenbildes zu zeigen, braucht Horváth eine moritatenhafte und mitunter schockierende Handlung, wie sie der Schicksalsablauf des Mädchens Marianne darstellt.
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