"Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?" Während alle um ihn herum nach schnellen, einfachen und bequemen Lösungen schreien, mahnt Hagen Rether zum Nach- und Mitdenken. Verantwortung tragen nicht nur "die da oben". Es gibt keine Unschuldigen im Spiel des Lebens - auch nicht im Publikum. Mit sanfter Stimme, aber unerbittlicher Klarheit, stellt Hagen Rether die unbequemsten Fragen unserer Zeit. Fragen, die sich nur jeder selbst beantworten kann: Wie gehen wir mit unserer Umwelt um, wer ist schuld im Spiel um Macht und Einfluss, Geld und Gier? Was Geschieht mit den großen Problemen unserer Zeit, wenn sie unter den Teppich schnelllebiger Tagesaktualität gekehrt werden? In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel - zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel. Er nimmt uns die liebgewonnene Angst und Wut, hinter der wir uns so bequem verstecken - und bietet als Alternative seine Idee von LIEBE - tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend. LIEBE zu Mitmenschen, zur Umwelt, zu den Dingen, zum Humanismus. Im Grunde die einfachste Lösung überhaupt.
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