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"Star Trek": Frischer Trailer für "Strange New Worlds", Neuzugang bei "Starfleet Academy" und "Star Trek: Scouts"

von Bernd Krannich in News international
(26.07.2026, 10.09 Uhr)
Neuigkeiten von der San Diego Comic-Con
"Star Trek: Strange New Worlds"
Paramount+

Am Samstag hat das "Star Trek"-Franchise auf der San Diego Comic-Con haltgemacht. Die erhoffte große Ankündigung - wie geht es langfristig mit dem Franchise weiter? - blieb aus. Hingegen gab es einige kleinere Ankündigungen sowie einen neuen Trailer.

Der aktuelle Vertrag von "Star Trek"-Rechtehalter Paramount mit Produzent Alex Kurtzman läuft dieses Jahr aus, und wegen der Veränderungen und "wichtigerer Entscheidungen" bei Paramount (Aufkauf durch Skydance, geplanter Milliarden-Merger mit Warner Bros. Discovery) ist weiterhin offen, ob Kurtzman einen weiteren Vertrag (über fünf Jahre) erhält oder die Unternehmensführung das Franchises in neue Hände gibt.

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Neben der seit letzter Woche laufenden vierten Staffel von  "Star Trek: Strange New Worlds" haben Kurtzman und Kollegen noch eine zweite Staffel des bereits abgesetzten  "Star Trek: Starfleet Academy" abgedreht sowie eine sechsteilige fünfte und letzte Staffel von "Strange New Worlds" - beide Staffeln werden im Verlauf von 2027 veröffentlicht.

Star Trek: Strange New Worlds

Am vergangenen Donnerstag hat die Veröffentlichung der vierten Staffel von "Strange New Worlds" bei Paramount+ begonnen. Vorab war bekannt geworden, dass die Staffel relativ viele "Gimmick-Episoden" haben wird, die aus dem normalen Rahmen von Raumschiffsabenteuern ausbrechen.

Den Auftakt der Staffel besorgte etwa das Zeitreiseabenteuer "Valles Marineris". Frühzeitig war zur Staffel auch ein Teaser-Trailer veröffentlicht worden, der Captain Pike (Anson Mount) in die Gestalt einer Puppe brachte (TV Wunschliste berichtete). Daneben gibt es in der aktuellen Staffel die Crew in einem Western-Setting, eine Horror-Folge und eine Folge in Art eines Disaster-Movie.

An Handlungsbögen können Zuschauer eine Fortsetzung der Handlung um eine Romanze von La'an (Christina Chong) mit Spock (Ethan Peck) erwarten. Daneben muss sich Pike in seinen letzten Lebensmonaten auf eine Existenz ohne Captain Batel einstellen, die das Ende der dritten Staffel nicht überlebt hatte. Scottie (Martin Quinn) und Oregas (Melissa Navia) schlittern in eine Romanze.

Star Trek: Starfleet Academy

Das Spin-off "Starfleet Academy" war nicht mit einem eigenen Panel vertreten, alleine Jay-Den-Kraag-Darsteller Karim Diané war für die Feier des 60-jährigen Jubiläums in San Diego dabei (neben Produzent Kurtzman; TV Wunschliste berichtete). Diané konnte einen neuen Hauptdarsteller für die zweite Staffel von "Starfleet Academy" ankündigen.

Ruaridh Aldington als Keats in "Star Trek: Starfleet Academy"
Ruaridh Aldington als Keats in "Star Trek: Starfleet Academy"Jackie Brown/Paramount+

Der relative Newcomer Ruaridh Aldington wird die Rolle Keats übernehmen. Bei dem handelt es sich um ein junges Mitglied einer nicht genannten Alienspezies, den die Kadetten bei einem Einsatz finden, retten und entscheiden, ihn mit an die Academy zu nehmen. Erst danach wird offenbar, dass er von ungenannten Feinden gesucht wird, die sein Leben bedrohen.

Kinderserie "Star Trek: Scouts" geht weiter

Bereits vor einem Jahr hatte Paramount die Serie "Star Trek: Scouts" auf YouTube veröffentlicht: Eine Serie für Vorschulkinder, die in Kurzepisoden von knapp über 3 Minuten lehrreiche Inhalte liefert.

Davon wurde nun eine zweite Staffel angekündigt, die am "Star Trek Day" bei YouTube mit 30 neuen, wiederum je etwa 3-minütigen Folgen veröffentlicht wird. Der "Star Trek Day" ist jährlich der 8. September als Jahrestag der Ausstrahlung der ersten  "Raumschiff Enterprise"-Folge bei NBC im Jahr 1966.

Im Zentrum von "Star Trek: Scouts" stehen die drei je 8-jährigen Freunde JR, Sprocket und Roo, die sich darauf vorbereiten, später einmal für Starfleet als Weltraumforscher zu wirken. Das Motto ihrer jetzigen Ausbildungsphase lautet discover, grow and boldly go!

Hinter der Serie steht Nickelodeon Digital Studio in Zusammenarbeit mit CBS Studios.



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Leserkommentare

  • zynicus schrieb am 12.08.2026, 19.26 Uhr:
    Warum nicht endlich mal eine Star Trek Serie in der Zukunft.
    Man muss ja nicht immer weiter in die Zeit zurück reisen, TOS, Enterprise, Strange New Worlds etc, bis ins Jahr 2026.
    Alte Zöpfe abschneiden und die neue Serie im Jahr XXXX also nach allen anderen Serien (DS9, VOY, Discovery etc) spielen lassen. Dort zeigen, welche zukünftigen Technologien uns erwartet, die man a) heute schon kennt oder vorausahnen kann (künstliche Intelligenz, smarte Brillen/Glasses) und was mann b) als unrealistisch und fiktional ansieht; sich etwas neues trauen.
    Das was TOS und TNG (teilweise DS9, VOY) ausgezeichnet haben.
  • Tin Star 2 schrieb am 26.07.2026, 13.39 Uhr:
    Phaser auf Betäubung!
  • Darmok auf dem Ozean schrieb am 26.07.2026, 10.53 Uhr:
    Nu lassts halt endlich sterben. Ep1 von S4 hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich SNW in seiner Gangart nicht weiterentwickeln wird und das auch gar nicht will. Meiner Meinung nach um mindestens Zwei Ecken schlimmer als die Akademie, der ich im Schnitt tatsächlich das meiste durchgehen lassen kann. Man muss halt wissen was einen erwartet und dann kann man damit sogar ziemlich gut leben.
  • Darmok auf dem Ozean schrieb am 26.07.2026, 19.22 Uhr:
    Ja, hast schon recht. Ich finds nur einfach nicht schön, was gerade aus dem gesamten Universum gemacht wird und bin so allmälich an dem Punkt, wo ich sagen würde, lieber kein Trek als schlechtes Trek. Und wenns dafür erst mal komplett verschwinden müsste, wär mir das recht.
    Ich mag definitiv die Idee von Mike Susman. Aber um die richtig zu entwickeln, sollten sie sich halt auch echt mal ein Bisschen Zeit lassen, in der das komplette Universum auch in Ruhe gelassen wird.
  • TobiasS0810 schrieb am 26.07.2026, 18.59 Uhr:
    Sterben lassen ist zu krass, ehrlich. Ich würde eher sagen, "Leben lassen". Aber das geht seit Streaming nicht mehr, hat vieles zerstört. Jedes Franchise wird ausgeschlachtet, jede Nebenrollo bekommt ein SpinOff. Anstatt alles langsam anzugehen, muss heute alles umgesetzt werden, die Manager wollen morgen Geld sehen. Und kommt zu wenig Geld, gibt's Rotstift.
    Weißt du noch die Zeit, als du Star Trek im TV angeschaut hast, durch Werbung finanziert? Heute sollte du 10 Streaming Abos abschließen, und Werbung kommt da jetzt auch schon...