Eine Frau nimmt sich das Leben, der Grund ist das ungeborene Mädchen in ihrem Bauch. Sie stirbt aus Verzweiflung, weil ihr Kind das falsche Geschlecht hatte.Birgit Wuthe geht auf Spurensuche: in Albanien, einem Land, in dem moderne Medizin auf traditionelle Familien trifft. In Privatkliniken, wo die Ärzte keine Fragen stellen, im abgeschiedenen Hinterland und in der modernen Hauptstadt.Birgit Wuthe forscht nicht in China oder Indien, sondern im europäischen Albanien. Die geschlechtsbezogene Abtreibung, der sogenannte Genderzid, ist in der EU angekommen. In England führen Kliniken und Ärzte verbotenerweise geschlechtsbezogene Abtreibungen durch, in Schweden ist das ganz legal. Weltweit gibt es mittlerweile ein Defizit von etwa 160 Millionen Frauen. Das ist nicht nur demographisch ein Problem. Länder mit starkem Männerüberschuss tendierten dazu, "autoritäre politische Systeme zu entwickeln", sagt die Politikwissenschaftlerin Andrea den Boer.
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