In den prächtigen Räumlichkeiten der Galleria Borghese in Rom lässt John Eliot Gardiner, der als größter lebender Monteverdi-Spezialist gilt, zusammen mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists die Musik von Claudio Monteverdi und die Malerei von Michelangelo Merisi da Caravaggio aufeinandertreffen. 1610 weilten sowohl Monteverdi als auch Caravaggio in Rom, wo sie sich jedoch nie begegneten. Die beiden Künstler hatten einen völlig unterschiedlichen Lebenswandel, verfolgten kreativ jedoch das gleiche Ziel: Sie wollten die Intensität der menschlichen Emotionen in ihrer ganzen Bandbreite ausdrücken und vermitteln. Vor den sechs Caravaggio-Gemälden, die im Saal des Silen in der Galleria Borghese in Rom zu sehen sind, offenbart John Eliot Gardiner auf musikalische Weise, wie ähnlich sich die beiden Genies tatsächlich waren. So demonstriert er eindrucksvoll, wie die Technik des "Chiaroscuro", die dramatische Verwendung von Licht und Schatten in Caravaggios Werk, sich bei Monteverdi im Wechsel von Dissonanz und Konsonanz wiederfindet. Auch griffen beide in ihren Werken erstmals erotische Themen auf, was für die damalige Zeit revolutionär war. "Gemeinsam haben Monteverdi und Caravaggio in ihren jeweiligen Disziplinen die Grenzen der darstellenden Kunst verschoben wie niemand zuvor und damit in Malerei und Musik eine Zeitenwende herbeigeführt", erklärt John Eliot Gardiner. Der musikalische Spaziergang, der fast wie ein kleines Privatkonzert anmutet, führt vorbei an Gemälden und Skulpturen aus dem 17. Jahrhundert durch die üppige Pracht der Galleria Borghese und ihrer Parkanlagen in Rom. Aufzeichnung vom 9. bis 12. Juni 2023 in der Galeria Borghese, Rom...
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Die Technik des Chiaroscuro, die dramatische Verwendung von Licht und Schatten in Caravaggios Werk, findet sich bei Monteverdi im Wechsel von Dissonanz und Konsonanz wieder.
Monteverdi und Caravaggio haben mit ihren revolutionären Werken die Grenzen ihrer jeweiligen Disziplinen verschoben und eine Zeitenwende in Musik und Malerei herbeigeführt.
Monteverdi und Caravaggio, zwei Genies ihrer Zeit, strebten beide danach, die Intensität menschlicher Emotionen in ihrer ganzen Bandbreite auszudrücken und zu vermitteln.
In den prächtigen Räumlichkeiten der Galleria Borghese in Rom lassen John Eliot Gardiner (li.) und seine Ensembles die Musik von Claudio Monteverdi und die Malerei von Caravaggio aufeinandertreffen.