Die Geschichte von John Lennon und seiner jungen Assistentin May Pang stand lange im Schatten einer der berühmtesten Beziehungen der Popgeschichte. Als die Ehe von John Lennon und Yoko Ono Anfang der 1970er Jahre in eine Krise gerät, beginnt dieses wenig bekannte Kapitel im Leben John Lennons. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte aus der Sicht von May Pang. Bemerkenswert ist dabei die Rolle Yoko Onos. Sie ermutigt ihre Assistentin May Pang dazu, Zeit mit John Lennon zu verbringen, wodurch sich eine intensive Liebesbeziehung entwickelt, die rund 18 Monate andauert. Später bezeichnet Lennon sie als sein "Lost Weekend" - obwohl diese Zeit deutlich länger als ein Wochenende währte. May Pang ist erst als Mitarbeiterin von Apple Records, dann als ihre persönliche Assistentin mit Lennon und Ono verbunden. Ihre persönlichen Erinnerungen, bislang selten gezeigte Fotografien, Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews erzählen, welche Dramen sich daraus entwickelten. Gleichzeitig wirft der Film einen neuen Blick auf John Lennon selbst. Er dokumentiert eine Phase kreativer Erneuerung, in der er an den Alben "Mind Games", "Walls and Bridges" und "Rock 'n' Roll" arbeitet. In der Zeit mit May Pang entsteht sein einziger US-Nummer-eins-Hit als Solokünstler, "Whatever Gets You Thru the Night". Pangs Erinnerungen zufolge, hilft sie ihm dabei, die Beziehung zu seinem Sohn Julian neu aufzubauen und verlorene familiäre Bindungen wiederzufinden. Dadurch entsteht das Bild eines Mannes, der zwischen Weltruhm und persönlicher Sehnsucht seinen eigenen Weg sucht.
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