Julie lebt von ihrem Mann getrennt mit ihren zwei Kindern ausserhalb von Paris. Jeden Morgen muss sie in die Stadt fahren, wo sie als Zimmermädchen in einem Luxushotel arbeitet. Jeder Tag ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Noch in der Dunkelheit bringt Julie die Kinder zu einer älteren Nachbarin, die als Tagesmutter fungiert. Im Laufschritt geht es weiter zum Bahnhof, wo sie gerade noch den Zug erreicht. Dann beginnt der landesweite Streik: Sie muss auf einen Bus umsteigen und es wird unmöglich, rechtzeitig bei der Arbeit zu erscheinen. Sie braucht ihren Job dringend, denn ihr Exmann zahlt keinen Unterhalt. Schon lange versucht sie eine besser bezahlte Arbeit, die ihrer Ausbildung angemessen wäre, in der Nähe ihres Wohnorts zu finden. Als sie endlich ein Vorstellungsgespräch bekommt, beginnen die Probleme erst recht. Sie kann der Arbeit nicht fernbleiben und muss eine Kollegin überreden, sie zu vertreten. Der kanadische Regisseur Eric Gravel zeichnet in «À plein temps» ein atemloses und intensives Porträt einer Frau im Dauerstress. Die Dringlichkeit entwickelt das Sozialdrama durch die Nähe, mit der die Kamera an der Protagonistin dranbleibt. Die Geschichte wird aus der Perspektive der dauererschöpften Julie erzählt. Sie ist Opfer einer Gesellschaft, in der einzig die Wirtschaftlichkeit zählt. Getragen wird der Film von der grossartigen Laure Calamy, die dafür bei den Filmfestspielen von Venedig 2021 als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Calamy hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin begonnen, seit 2011 ist sie auch in vielen französischen Filmproduktionen präsent. Für ihre Nebenrolle im Arthouse-Drama «Ava» erhielt sie ihren ersten César. Einem grösseren Publikum bekannt wurde Calamy als liebeshungrige Antoinette in «Antoinette dans les Cévennes» (deutscher Filmtitel: «Mein Liebhaber, der Esel und ich»). Dafür wurde sie mit ihrem zweiten César, diesmal für die beste Hauptrolle, ausgezeichnet. «Delikatessen» zeigt «À plein temps» exklusiv in Zweikanalton Deutsch/Französisch.
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Die alleinerziehende Julie (Laure Calamy) lebt mit ihren zwei kleinen Kindern außerhalb von Paris. Dort ist es bezahlbar und ruhig, doch jeder Arbeitstag wird zur logistische Herausforderung zwischen Kinderbetreuung und dem Pendeln in die Hauptstadt.
Auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit: Um an ihr Ziel zu kommen, verlangt jede Stunde neue Improvisationen, kleine Gefälligkeiten und riskante Entscheidungen von der verzweifelten Julie (Laure Calamy).
Wettlauf gegen die Zeit: Ausgerechnet als Julie (Laure Calamy) die Einladung zum Vorstellungsgespräch für einen lang ersehnten Job bekommt, legt ein Streik den Pariser Nahverkehr lahm.
In einem Pariser Luxushotel leitet Julie (Laure Calamy, 2.v.l.) das Team der Zimmermädchen: schnell, belastbar und zugleich unsichtbar. Doch aus diesem Kreislauf will sie ausbrechen.
Eine Frau unter Druck: Zwischen Kinderbetreuung, Geldsorgen und Schichtdienst versucht die überforderte Julie (Laure Calamy), ihre Fassung zu bewahren.
Schon durchnässt vom Regen und genervt vom Streik, versucht Julie (Laure Calamy) in der Dämmerung verzweifelt als Anhalterin weiterzukommen, um rechtzeitig bei ihren Kindern zu sein.
Und wieder einige Minuten zu spät: Julie (Laure Calamy, Mitte) holt ihre Kinder von der Tagesmutter ab und versucht trotz der Hetze gute Laune zu verbreiten.
Schon durchnässt vom Regen und genervt vom Streik, versucht Julie (Laure Calamy) in der Dämmerung verzweifelt als Anhalterin weiterzukommen, um rechtzeitig bei ihren Kindern zu sein.
Kaum angekommen, oft mit Verspätung, muss Julie (Laure Calamy, Mitte) als Teamleiterin des Zimmerservice im vornehmen Hotel den nächsten Wettlauf gegen die Zeit bestehen.
Jeder Arbeitstag ist für die alleinerziehende Julie auf dem Weg nach Paris und abends auf dem Rückweg ein einziger zermürbender Wettlauf gegen die Zeit.