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6

Kängurus - Australiens Rote Riesen

D, 2015

Kängurus - Australiens Rote Riesen
NDR
  • 6 Fans
  • Wertung0 123850noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Das glühend heiße Zentrum Australiens ist die Heimat der Roten Riesenkängurus. Sie sind die Helden des Outbacks, denn sie haben es wie kaum ein anderes Säugetier geschafft, sich an das äußerst karge Leben auf dem roten Kontinent anzupassen. Heute sind sie die größten Beuteltiere der Erde. Diese Naturdokumentation erzählt ihre spannende Geschichte. Alles dreht sich um Rusty, das Känguru-Männchen kämpft vom Moment seiner Geburt an ums Überleben. Gerade erst noch nackt, blind und nicht größer als ein Gummibärchen auf die Welt gekommen, muss Rusty allein den Weg in den Beutel seiner Mutter finden.
Es ist die erste Bewährungsprobe, die jedes Känguru-Baby bestehen muss. Im Beutel angekommen, saugt sich der Winzling an einer Zitze fest. Über ein halbes Jahr lang wird der Kleine im Beutel bleiben und von seiner Mutter gehegt und gepflegt. Seltene Aufnahmen aus dem Inneren des Kängurubeutels gewähren erstaunliche Einblicke in Rustys Kinderzimmer. Rote Riesenkängurus sind Überlebenskünstler. Zuhause in einer der lebensfeindlichsten Regionen der Erde, sind sie immer auf dem Sprung.
Monatelange Trockenheit und extreme Hitze gehören im Herzen Australiens dazu. Es gibt keine Jahreszeiten, das Klima ist unberechenbar. Darauf haben sich auch die Känguru-Weibchen eingestellt. Die Mutter hat drei Jungtiere gleichzeitig. Außer dem Winzling Rusty, der im Beutel an einer Zitze hängt, säugt sie an der anderen Zitze ein älteres Geschwister-Känguru, das den Beutel bereits verlassen hat. Jedes Baby bekommt seine eigene Milchsorte, angepasst ans Kindesalter.
Das dritte Geschwisterkind, ein noch kaum entwickelter Embryo, wartet in Mutters Bauch auf "den richtigen Moment". Erst, wenn alle Voraussetzungen stimmen, wird er sich weiterentwickeln. In langen Dürrezeiten, wenn Futter und Wasser knapp werden, muss sich die Mutter im schlimmsten Fall von allen drei Jungtieren trennen, auch von Rusty. Doch sobald sich die Umweltbedingungen verbessern, kann sie sehr rasch wieder mit der Fortpflanzung beginnen. Rote Riesenkängurus sind rastlos, immer auf der Suche nach fressbaren Gräsern und Grünzeug. Auf ihren beiden äußerst kräftigen Hinterbeinen hüpfen sie durchs Outback.
Kängurus haben im Verhältnis mehr Muskelmasse als alle anderen Säugetiere. Außerdem speichern sie Energie in ihren Sehnen und Bändern. So wird das Hüpfen zur äußerst effizienten Methode, sich fortzubewegen. Ab einer Geschwindigkeit von 18 km/h verbrauchen Kängurus beim Hüpfen weniger Energie als Vierbeiner beim Laufen. Entsprechend schlecht stehen die Chancen für Angreifer wie Dingos, wenn sie die Verfolgung eines gesunden, ausgewachsenen Kängurus aufnehmen. Rusty boxt sich durch: als junges Känguru, Halbstarker, Erwachsener.
Immer wieder muss er sich bei Rangeleien mit anderen gleichaltrigen Männchen beweisen. Dann ist es so weit: Er tritt den Boxkampf gegen das stärkste Männchen der Gruppe an. Wird er es schaffen, den alten Riesen zu besiegen? Dann würde ihm allein die Gunst der Weibchen gehören. Doch selbst dann wäre es längst nicht die letzte Herausforderung, die Rusty zu meistern hat. Denn Australien ist immer für eine Überraschung gut. Und Kängurus sind es erst recht!...
(NDR)
Daten
Länge: ca. 45 min.
Deutsche TV-PremiereFr, 13.05.2016 (BR)
Originalsprache:Deutsch
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Cast & Crew

im Fernsehen

In Kürze:
  • Kängurus - Australiens Rote Riesen
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Bisherige Ausstrahlungstermine:
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Bilder

  • Red kangaroos
    Red kangaroos
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Die Tierfilmer Thoralf Grospitz (l.), Jens Westphalen (r.) und eine ihrer Hauptdarstellerinnen bei den Dreharbeiten in Australien.
    Die Tierfilmer Thoralf Grospitz (l.), Jens Westphalen (r.) und eine ihrer Hauptdarstellerinnen bei den Dreharbeiten in Australien.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Rote Riesenkängurus haben extrem stark ausgeprägte Hinterbeinmuskulatur - ihr ganzer Körper ist fürs Hüpfen auf zwei Beinen geschaffen.
    Rote Riesenkängurus haben extrem stark ausgeprägte Hinterbeinmuskulatur - ihr ganzer Körper ist fürs Hüpfen auf zwei Beinen geschaffen.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Wenn es in den Abendstunden im glühend heißen Inneren Australiens kühler wird, nutzen Rote Riesenkängurus die Zeit zum Fressen.
    Wenn es in den Abendstunden im glühend heißen Inneren Australiens kühler wird, nutzen Rote Riesenkängurus die Zeit zum Fressen.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Neugierig ist das Rote Riesenkänguru offensichtlich – und recht zutraulich zu Tierfilmer Thoralf Grospitz. Die meisten in der Wildnis lebenden Roten Riesenkängurus sind allerdings äußerst scheu!
    Neugierig ist das Rote Riesenkänguru offensichtlich – und recht zutraulich zu Tierfilmer Thoralf Grospitz. Die meisten in der Wildnis lebenden Roten Riesenkängurus sind allerdings äußerst scheu!
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Wenn Rote Riesenkängurus richtig „Gas geben“, überwinden sie bis zu acht Meter bei einem einzigen Sprung.
    Wenn Rote Riesenkängurus richtig „Gas geben“, überwinden sie bis zu acht Meter bei einem einzigen Sprung.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Überlebenskünstler: Rote Riesenkängurus hüpfen große Distanzen auf der Suche nach frischem Grün und kommen mit viel weniger frischem Wasser aus als viele andere Säugetiere.
    Überlebenskünstler: Rote Riesenkängurus hüpfen große Distanzen auf der Suche nach frischem Grün und kommen mit viel weniger frischem Wasser aus als viele andere Säugetiere.
    Bild: © BR
  • Baby im Beutel: Nicht größer als ein Gummibärchen das Neugeborene der Roten Riesenkängurus, wenn die Mutter es zur Welt bringt. Allein krabbelt es nach der Geburt in den Beutel der Mutter und saugt sich dort an einer Zitze fest.
    Baby im Beutel: Nicht größer als ein Gummibärchen das Neugeborene der Roten Riesenkängurus, wenn die Mutter es zur Welt bringt. Allein krabbelt es nach der Geburt in den Beutel der Mutter und saugt sich dort an einer Zitze fest.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Riesenkängurus bewohnen die Wüsten und Halbwüsten Australiens - sie sind die größten noch lebenden Beuteltiere.
    Riesenkängurus bewohnen die Wüsten und Halbwüsten Australiens - sie sind die größten noch lebenden Beuteltiere.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Rote Riesenkängurus sind äußerst schnelle Hüpfer – kurzzeitig schaffen sie Geschwindigkeiten von 50 bis 65 km/h, aber auch über längere Zeit können sie mit 40 km/h durchs Outback springen.
    Rote Riesenkängurus sind äußerst schnelle Hüpfer – kurzzeitig schaffen sie Geschwindigkeiten von 50 bis 65 km/h, aber auch über längere Zeit können sie mit 40 km/h durchs Outback springen.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Sicher verstaut ist das junge Känguru im Beutel der Mutter - sie kann über Muskeln steuern, wie weit sie den Beutel öffnet oder eben nicht.
    Sicher verstaut ist das junge Känguru im Beutel der Mutter - sie kann über Muskeln steuern, wie weit sie den Beutel öffnet oder eben nicht.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Ein Riesenkänguru-Muttertier und sein Junges stehen auf einem Steinweg.
    Ein Riesenkänguru-Muttertier und sein Junges stehen auf einem Steinweg.
    Bild: © NDR
  • Die Männchen der Roten Riesenkängurus sind deutlich größer als die Weibchen - ausgewachsen beinahe doppelt so groß! Außerdem erkennt man sie am rötlichen Fell, das der Weibchen ist meist grau-blau.
    Die Männchen der Roten Riesenkängurus sind deutlich größer als die Weibchen - ausgewachsen beinahe doppelt so groß! Außerdem erkennt man sie am rötlichen Fell, das der Weibchen ist meist grau-blau.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Um der glühenden Hitze im Zentrum Australiens zu entgehen, ruhen Rote Riesenkängurus tagsüber oft im Schatten und beginnen abends zu fressen, wenn es etwas kühler wird...
    Um der glühenden Hitze im Zentrum Australiens zu entgehen, ruhen Rote Riesenkängurus tagsüber oft im Schatten und beginnen abends zu fressen, wenn es etwas kühler wird...
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Mit ihren großen und sehr beweglichen Ohren lauschen Rote Riesenkängurus aufmerksam - kaum ein herannahender Feind kann ihnen entgehen.
    Mit ihren großen und sehr beweglichen Ohren lauschen Rote Riesenkängurus aufmerksam - kaum ein herannahender Feind kann ihnen entgehen.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Kein anderes Säugetier ist derart muskulös wie die Roten Riesenkängurus - die größten und stärksten Männchen stehen in der Gunst der Weibchen ganz oben.
    Kein anderes Säugetier ist derart muskulös wie die Roten Riesenkängurus - die größten und stärksten Männchen stehen in der Gunst der Weibchen ganz oben.
    Bild: © BR
  • Bei ihren Boxkämpfen geht es darum, welches Kängurumännchen das Stärkste ist. Diese beiden Halbstarken sind noch im Training und nicht darauf aus, sich ernsthaft zu verletzen.
    Bei ihren Boxkämpfen geht es darum, welches Kängurumännchen das Stärkste ist. Diese beiden Halbstarken sind noch im Training und nicht darauf aus, sich ernsthaft zu verletzen.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Bei ihren Kickboxkämpfen können Kängurumännchen außer den Armen auch beide Beine einsetzen – ihr kräftiger Schwanz hilft ihnen dabei, sich abzustützen und das Gleichgewicht zu halten.
    Bei ihren Kickboxkämpfen können Kängurumännchen außer den Armen auch beide Beine einsetzen – ihr kräftiger Schwanz hilft ihnen dabei, sich abzustützen und das Gleichgewicht zu halten.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz
  • Kleiner Held im Outback: Die ersten sechs Monate verbringt das  junge Känguru ausschließlich im Beutel der Mutter – dann beginnt es, die Weiten im Herzen Australiens zu entdecken.
    Kleiner Held im Outback: Die ersten sechs Monate verbringt das junge Känguru ausschließlich im Beutel der Mutter – dann beginnt es, die Weiten im Herzen Australiens zu entdecken.
    Bild: © NDR/WildBear Entertainment Pty Ltd/Jens Westphalen/Thoralf Grospitz

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