Markus ist 29, Single und als Architekt beruflich angekommen. Niemand in seiner Familie und seinem Arbeitsumfeld weiß, dass er pädosexuell ist. Körper von kleinen Jungs erregen ihn. Er hasst sich dafür und kämpft jeden Tag gegen sein Verlangen an. Als die alleinerziehende Mutter Jessica mit ihrem achtjährigen Sohn Arthur in die Nachbarswohnung einzieht, verliebt sie sich in den hilfsbereiten Markus. Der kleine Arthur mag es, wenn Markus auf ihn aufpasst und sieht in ihm eine Vaterfigur. Doch Markus ahnt, dass er sein Verlangen auf Dauer nicht unter Kontrolle haben wird. Er kämpft darum, den lauter werdenden Rufen in seinem Kopf zu widerstehen. Der Ansatz von Autor und Regisseur Savas Ceviz, seinen Film aus der Perspektive seiner pädophilen Hauptfigur zu erzählen, im Konflikt zwischen seiner sexuellen Neigung und dem gesellschaftlichen Tabu, ist ein Wagnis und eine Gratwanderung. Der langsam inszenierte und doch spannende und aufwühlende Film wird von der mitreißenden Performance des Schauspielers Max Riemelt getragen.
(SWR)
Der deutsche Kinostart am 02.04.2020 wurde aufgrund der Coronapandemie auf einen VoD-Start am gleichen Tag bei der Edition Salzgeber umgewandelt. Am 20.08.2020 wurde der Film dann auch noch ins Kino gebracht.
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