Liechtenstein - ein Nachbarland Österreichs im Westen - gehört wie Monaco, Malta, Andorra oder Singapur zu den weltweit rund 50 Klein- und Mikrostaaten. Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Die Fürstenfamilie ist weder durch Skandale noch durch einen aufwändigen Lebensstil bekannt. Liechtenstein ist ein hoch industrialisiertes Land ohne Staatsverschuldung mit drei Milliarden Franken auf der hohen Kante. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt, wie es sich in einem Land mit nur elf Gemeinden und knapp 42.000 Einwohnerinnen und Einwohnern - das aber über 800 Vereine hat und fast in jeder Beziehung mit anderen Staaten mithalten muss - lebt.
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Erbprinz Alois, hier mit seiner Frau Erbprinzessin Sophie und dem Ehepaar van der Bellen, vertritt als Stellvertreter seines Vaters, den Kleinstaat nach außen.
Spieler der Liechtensteiner Nationalmannschaft vor der Reise nach Ruanda, wo Spiele gegen Macao, Aruba und Tansania geplant sind. Nur rund ein Drittel der Spieler sind Profis.
Der Wiener Matthias Bieber hat bei der jährlichen Auslosung, bei der sich über 1.000 Personen bewerben, eine Aufenthaltsbewilligung für Liechtenstein gewonnen.
Die knapp 42.000 Menschen in Liechtenstein sind sehr gesellig. Im Fürstentum gibt es rund 850 Vereine. Die Funkenvereine, die alljährlich für das „Winteraustreiben“ am Sonntag nach dem Aschermittwoch verantwortlich sind, sind nicht einmal die exotischsten. Es gibt auch einen Adilettenverein, einen Rehkitzrettungsverein oder einen Ledigenverein.
Die knapp 42.000 Menschen in Liechtenstein sind sehr gesellig. Im Fürstentum gibt es rund 850 Vereine. Die Funkenvereine, die alljährlich für das „Winteraustreiben“ am Sonntag nach dem Aschermittwoch verantwortlich sind, sind nicht einmal die exotischsten. Es gibt auch einen Adilettenverein, einen Rehkitzrettungsverein oder einen Ledigenverein.