Schroffe Felsenklippen, sanfte Hügel und ganz viel Grün: Die Halbinsel Dingle ist Irlands raue Schönheit. Wie ein Finger ragt sie in den Atlantik, gestreift vom milden Golfstrom. Die Küste ist magisch, das bergige Hinterland mystisch, die Menschen und ihre Geschichten sind faszinierend und geprägt vom Erbe keltischer Vorfahren. "Der Nordseereport" reist in den Südwesten Irlands und besucht in Dingle Einheimische, die nie wegwollten, und Zugezogene, die hier ihren Traumort gefunden haben. Malerin Carol zum Beispiel, die am Strand die perfekten Wellen findet und sie auf die Leinwand zaubert. Oder Karen vom Dingle Rowing Club, die eine lange Tradition fortsetzt. Schnell und gleichzeitig stabil mussten die Ruderboote für den gefährlichen Fischfang vor der Küste sein. Und noch heute gibt es regelmäßig Regatten mit diesen wunderschönen Booten. Dingle ist auch ein Ort für Auswanderer und Aussteiger. Einer von ihnen ist Eddy aus Deutschland. German Eddy wird er genannt. Er hat die ganze Welt bereist, aber hier in Dingle will er bleiben. "Denn hier ist es besonders magisch", so sagt er.
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Eddy Dieckmann, Auswanderer aus Deutschland, wohnt seit rund 30 Jahren auf der Halbinsel Dingle. Er hat hier Konzerte organisiert und baut Kartoffeln an. Die Einheimischen nennen ihn nur „German Eddy“. Er will nie wieder weg.
Malerin Carol Cronin Motive: Der wilde Atlantik vor der Küste Dingles. Für die Künstlerin, die schon die halbe Welt bereist hat, ist die Halbinsel der spektakulärste und magischste Ort, den sie in ihrem Leben gesehen hat.
Der Schäfer Gabriel Kavanaugh macht dass, was seine Vorfahren seit Jahrhunderten auch schon gemacht haben: Schafe hüten. Für ihn der beste Job der Welt am schönsten Ort der Welt. Er kennt keinen Grund, hier weg zu gehen und besitzt noch nicht mal einen Reisepass.
Die Natur auf den Blasket Inseln ist überwältigend schön. Rund 4 Kilometer vor dem Festland gelegen liegt das kleine Paradies. Lorcán Ó Cinneide kümmert sich darum, dass es auch so bleibt. Nur selten können auch Touristen die Insel betreten.
„Sturm ist, wenn das Schaf keine Locken hat“. Diese Exemplare an der Küste Dingles sind starke Winde gewöhnt. Angeblich leben in Irland etwa 8 Millionen Schafe und „nur“ 5 Millionen Menschen.
Am „Wild Atlantic Way“ kann man immer wieder spektakuläre Ausblicke genießen. Das hat sich natürlich rumgesprochen. Hier wurden schon große Filme gedreht. Auch die Macher von Star Wars waren hier.