Presbyterian Church ist ein marodes Minenkaff im Staat Washington nahe der kanadischen Grenze. Es verdankt seinen Namen der Kirche, die das ansehnlichste Gebäude des Ortes ist. Daneben gibt es einen Haufen verlotterter Hütten, eine verfallende Zinkmine, eine Chinesensiedlung und eine Kneipe. Hier erscheint eines Abends der Glückspieler John Q. McCabe und zockt die örtliche Pokerrunde ab. Bereits nach wenigen Wochen hat McCabe genug Geld beisammen, um einen eigenen Laden zu finanzieren. Er erwirbt in der Nachbarstadt Bearpaw eine Ladung Opium und drei Frauen und eröffnet bei seiner Rückkehr eine Kneipe und ein Bordell. Letzteres besteht zwar nur aus Zeltplanen, aber das hält die Kundschaft nicht ab. Bald erhält McCabe Konkurrenz in Gestalt der attraktiven und geschäftstüchtigen Constance Miller , die sich mit ihren Mädchen ebenfalls im Ort niederlässt. Mrs. Miller überrascht McCabe mit dem Vorschlag zur Zusammenarbeit. Das unter ihrer Leitung entstehende üppige Etablissement wird zur Goldgrube. Aber das ruft Neider auf den Plan. Während McCabe, der inzwischen selbst zum Kunden von Mrs. Miller geworden ist, sich mit seinen Gefühlen herumschlägt, braut sich im Ort Unheil zusammen. Robert Altmans Western «McCabe & Mrs. Miller» entstand 1971, kurz nach Altmans erstem grossen Kinoerfolg, der Kriegssatire «M.A.S.H». Julie Christie, die am 14. April 2025 ihren 85. Geburtstag feiern kann, und Warren Beatty waren zur Entstehungszeit dieses Spätwesterns auch privat das Hollywoodtraumpaar. Beatty, der seit Jahren nach einem gemeinsamen Projekt für sie beide gesucht hatte, hielt das Drehbuch bestens geeignet für das berufliche «Wiedererwachen» von Christie, die sich damals auf unbestimmte Zeit ins Privatleben zurückgezogen hatte. Der Erfolg gab Beatty recht. Oscar-Preisträgerin Christie (für «Darling», 1966) lieferte eine ihrer besten Leistungen überhaupt und wurde zum zweiten Mal für einen Oscar nominiert.
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