2020 hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Der Gesetzgeber soll nun eine Regelung für den assistierten Suizid finden, die das Selbstbestimmungsrecht des Menschen stärker berücksichtigt. Über diese Regelung soll im Herbst 2022 entschieden werden. Aktuell gibt es große Unsicherheiten: Trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes wird Menschen der Zugang zu tödlichen Medikamenten verwehrt, wird assistierter Suizid behindert. Sterbehilfevereine in Deutschland haben Zulauf, aber Menschen, die in einem Pflegeheim oder einem Hospiz leben, sind auf die Zustimmung des Trägers angewiesen. Im Film kommen Menschen zu Wort, die aus persönlicher Betroffenheit oder beruflich mit der Frage nach einem selbstbestimmten Tod konfrontiert sind: Der Arzt Johannes Spittler reist durch die Republik und begleitet Menschen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Der Achtzigjährige ist als Einzelkämpfer und aus innerer Überzeugung unterwegs. Er wünschte sich mehr Kollegen, die sich diese Aufgabe zumuten. Sylvia Bartz lebt seit einigen Monaten im Lazarus-Hopsiz in Berlin. Sie hat eine schwere, unheilbare Krankheit und weiß, dass die Zeit, die ihr bleibt, begrenzt ist. Sie hat ihr Leben selbstbestimmt gestaltet und kann verstehen, dass Menschen auch über die Art und Weise des Sterbens entscheiden wollen. Im Lazarus-Hospiz würde aber einem Sterbehelfer wie Johannes Spittler der Zutritt verweigert. Ein rigoroses Nein zum assistierten Suizid in kirchlichen Einrichtungen hält Ulrich Lilie für schwierig. Der Diakoniepräsident möchte nicht, dass schwerkranke Bewohner deshalb vor die Tür gesetzt werden. Petra Bladt hat vor wenigen Wochen ihren Mann in den Tod begleitet. Seine ALS-Erkrankung schritt rasant voran und er wollte nicht bis zum bitteren Ende durchhalten. So schwer ihr dieser Weg gefallen ist, so tröstet sie doch die Überzeugung, dass dies sein Wunsch war. Im Herbst 2022 wird über den assistierten Suizid im Bundestag gestritten. Es geht um die Frage, was heißt würdevolles Sterben und wie vertragen sich Selbstbestimmung und Lebensschutz.
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MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Prof. Robert Roßbruch erlebt als Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ein wachsendes Interesse am Thema „Freitodbegleitung“ in der Bevölkerung.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Immer, wenn ein Gast im Hospiz verstorben ist, steht eine Kerze zum Gedenken vor der Tür.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Auf Palliativstationen setzt man auf die palliative Sedierung am Lebensende. Der „assistierte Suizid“ ist hier kaum ein Thema.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Der Neurologe und Sterbebegleiter Dr. med. Johann Spittler hat seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Legalisierung des „assistierten Suizids“ einen vollen Terminkalender.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Matthias Albrecht ist Pfarrer am Lazarus Hospiz in Berlin. Er wird in den letzten Monaten immer häufiger mit Sterbewünschen konfrontiert.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Ralf Bladt wollte in einem Ruhehain beerdigt werden. Den Baum, unter dem er begraben sein wollte, hat er sich vor seinem assistierten Suizid noch selbst ausgesucht.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht sich für eine Enttabuisierung von Sterbewünschen und für einen offenen Umgang mit dem Thema „Assistierter Suizid“ in kirchlichen Pflegeeinrichtungen aus.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Der Neurologe und Sterbebegleiter Dr. med. Johann Spittler ist auf dem Weg zu einem Sterbewilligen.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Die Hospizleiterin Anette Adam hat die Nachricht von der Legalisierung des assistierten Suizids mit Sorge aufgenommen.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Sylvia Bartz ist Gast im Lazarus Hospiz in Berlin. Sie empfindet die Fürsorge als beruhigend. Ihre Angst vor dem Tod kann sie hier manchmal vergessen.
MDR FERNSEHEN ECHTES LEBEN: MEIN TOD. MEINE ENTSCHEIDUNG, am Freitag (17.04.26) um 02:50 Uhr. Ab 15.04.2026 in der ARD-Mediathek. Petra Bladt hat ihren schwerkranken Mann auf seinem Weg zum „assistierten Suizid“ unterstützt und begleitet. Sein selbstbestimmter Tod hat ihr den Abschied leichter gemacht.