Noha, Randa, Soukaina und Hlima leben in Marrakesch von der Prostitution. Auf den Partys reicher Saudis oder Europäer umschmeicheln sie die Gäste, um ihre Dienstleistungen "an den Mann" zu bringen. Um über die Runden zu kommen, lassen sie auch keine Gelegenheit aus, ihre Kunden zu bestehlen. Die gemeinsame Wohngemeinschaft bietet den gesellschaftlich geächteten Frauen Schutz und Zusammenhalt, während die korrupte Polizei, die Behörden und nicht zuletzt die eigene Verwandtschaft ihnen das Leben schwermachen. Obwohl die Prostitution im Vordergrund des Films steht, bietet er gleichzeitig auch einen allgemeinen Blick auf die Situation der Frauen in der marokkanischen Gesellschaft. Dabei meistert Regisseur Nabil Ayouch die schwierige Aufgabe, die authentische Härte der Schicksale einzufangen, aber auch Momente der Leichtigkeit, ohne jemals voyeuristisch oder larmoyant zu werden.
(arte)
"Much Loved" lief bei den Filmfestspielen in Cannes im Jahr 2015 in der Sektion Quinzaine des Réalisateurs und erntete viel positives Aufsehen. In Marokko selbst wurde der Film aus moralischen Gründen verboten.
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