"Nacht und Nebel" ist ein filmischer Essay zu der Frage "Was können wir von der Wirklichkeit von Auschwitz noch erfassen?" Mit der Kamera wird das heute grün bewachsene Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers durchstreift. Diesen Bildern werden historische Foto- und Filmdokumente in Schwarzweiß gegenübergestellt, die den Alltag im Vernichtungslager zeigen. Der poetische Text des französischen Schriftstellers Jean Cayrol, selbst Überlebender eines Konzentrationslagers, kommentiert diese Bilder nicht im üblichen Sinn: Er ist Augenzeugenbericht und Aufruf gegen das Vergessen zugleich. Für die deutsche Fassung des Films wurde der Text von Paul Celan übersetzt. Die Musik von Hanns Eisler stellt auf ihre eigene abstrakte Weise eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her.
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