Alte Häuser speichern Leben - in ihren Wänden, den Balken, mit ihrem Hausrat und in vielen Erinnerungen von Menschen, die mit ihnen lebten. Ein Ort, an dem das besonders spürbar wird, ist jenes kleine Taunus-Dorf, das sich "Hessenpark" nennt. Seit Mitte der 1970er Jahre finden hier Häuser eine Zuflucht, die sonst dem ländlichen Strukturwandel zum Opfer gefallen wären: Abriss und Entsorgung auf der Deponie blieben ihnen erspart, und die Besucher heute können die vielen Haus- und Familiengeschichten nachempfinden. Der Film erzählt aus vierzig Jahren Hessenpark-Geschichte und von ganz besonderen Häusern: Die Remsfelder Dorfkneipe "Martinsklause" kam als eines der ersten Gebäude hierher und entsteht doch erst heute, vierzig Jahre nach der Eröffnung des Hessensparks, im dörflichen 1950er-Jahre-Charme wieder neu. Oder die Alte Synagoge aus Groß-Umstadt: Ihr Aufbau im Hessenpark sorgte für großen Unmut in der Stadt - und erst langsam heilen alte Wunden. Der Hessenpark war nicht immer unumstritten, wie auch der Blick ins Fernseharchiv offenbart. Doch heute zeigt sich am Beispiel der "Alten Schreinerei" aus Hanau: Nicht nur Privathäuser, Werkstätten, Mühlen oder Gehöfte sind ein Glücksfall für das Freilichtmuseum - auch der Hessenpark ist einer: für die Menschen und ihre Gebäude, für Dorfgeschichte und Handwerkertraditionen. Durch seine vielen Veranstaltungen ist der Hessenpark nach vierzig Jahren heute richtig lebendig - und ist viel mehr als ein bloßer Ausstellungsort für hessische Baukultur.
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