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Poliezei

(Polisse)F, 2011
Poliezei
Bild: ART
  • 7 Fans 
  • Wertung0 18250noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

Deutschlandpremiere: 27.10.2011
Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.2014 (arte)
Täglich sind die Beamtinnen und Beamten der Jugendschutzabteilung der Pariser Polizei mit Fällen von Kinderarbeit, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt konfrontiert. Die psychischen Belastungen der Arbeit fordern bei allen ihren Tribut: Streit mit dem Ehepartner, übermäßiger Alkohol, Affären - jeder findet einen anderen Weg, mit den Erlebnissen umzugehen. Und dann stößt auch noch eine Fotografin zum Team, die die Einsätze der Abteilung für PR-Zwecke dokumentieren soll. Wovon der Rest der Gesellschaft noch nicht einmal etwas ahnt - für die Polizisten, die in der Pariser Einheit für Jugendschutz "Brigade de Protection des Mineurs" arbeiten, sind die dunklen Geheimnisse, die sich in Familien aller Schichten verbergen, Arbeitsalltag. Die Frauen und Männer der von Balloo geleiteten Abteilung bilden eine verschworene Gemeinschaft: Die Freundinnen Nadine und Iris, der aufbrausende Fred, der Macho Bamako, der intellektuelle Schlaumeier Gabriel und die anderen - sie alle verbindet ihre Hingabe an den Job, ein chaotisches Privatleben, Mitgefühl für die Opfer und eine herzliche Abneigung gegen den Bürokraten Beauchard, den Chef der Dienststelle. Das Gleichgewicht der Truppe verändert sich, als Beauchard zu PR-Zwecken der Fotografin Mélissa gestattet, die Arbeit der Jugendschützer zu begleiten. Fred lehnt Mélissas Anwesenheit strikt ab, doch dann ist es ausgerechnet er, der nach einem traumatischen Erlebnis im Job Mélissas Nähe sucht und schließlich eine Liebesbeziehung mit der Fotografin eingeht. Die französische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Maiwenn Le Besco erzählt in ihrem ebenso mitreißendem wie hochemotionalen Drama "poliezei" aus dem Arbeitsalltag einer Pariser Polizeieinheit. Zwischen Milieustudie, Polizeifilm und Ensemblestück angelegt, gelingt der Regisseurin einer der besten Schauspielerfilme des jüngeren französischen Kinos, der sich einem schwierigen Thema ohne jeden Voyeurismus nähert, auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten erzählt ist und allzu einfache Antworten vermeidet. Der absichtlich orthografisch falsch geschriebene Titel "poliezei" (im französischen Original "polisse") verweist - im Vorspann und auf den Filmplakaten in krakeliger Handschrift geschrieben - auf die Kinder und die jugendlichen Opfer, mit denen die Polizisten immer wieder konfrontiert werden. Die Montage und der rasante Erzählrhythmus mit vielen Wechseln von mal tragisch-komischen, mal schrecklichen Ereignissen und dem Alltag der Beamtinnen und Beamten vollzieht auf filmischer Ebene die Überforderung und Belastung der Protagonisten nach. Bei der Verleihung des französischen Filmpreises César wurde "poliezei" 2012 für den besten Schnitt und die beste Nachwuchsdarstellerin (Naidra Ayadi) ausgezeichnet und war in elf weiteren Kategorien nominiert. Beim Filmfestival Cannes war "poliezei" 2011 bereits mit dem Preis der Jury ausgezeichnet worden. "'poliezei' ... ist alles andere als ein herkömmliches Genrestück. Vielmehr inszeniert die ehemalige Kinderdarstellerin Maiwenn einen Ensemblefilm, in dessen Mittelpunkt der Umgang der Protagonisten mit ihrer schwierigen Arbeit steht. Die sprunghafte Montage, oft improvisiert wirkende Bildgestaltung und eine episodische Struktur erinnern dabei an dokumentarische Erzählformate. Das naturalistische Spiel der ausgezeichneten Schauspielerriege ... trägt ein Übriges dazu bei, dass 'poliezei' trotz seiner Länge von mehr als zwei Stunden eine selten erlebte Unmittelbarkeit und emotionale Wucht entwickelt. Dass 'poliezei' kein gänzlich zermürbender und hoffnungsloser Film ist, liegt daran, dass die Regisseurin ihren Protagonisten trotz des düsteren Arbeitsalltags flüchtige Glücksmomente zugesteht ... . Einen gemeinsamen Disco-Besuch der Abteilung inszeniert Maiwenn gar als Musical-Sequenz - ein Stilbruch in der sonst dem Verismus verpflichteten Inszenierung, als ästhetische Zäsur zugleich ein utopisches Moment." (Harald Steinwender, Filmgazette.de)
(BR Fernsehen)
Maïwenn Le Besco ist für ihren Film "Poliezei" (2011) Drehbuchautorin, Regisseurin und Darstellerin zugleich. Das rasante Drama gibt Einblicke in die komplizierte tägliche Polizeiarbeit in einem Pariser Vorort und in die menschlichen Spannungen und Konflikte innerhalb der Truppe. Schneller Erzählrhythmus und rasanter Schauplatzwechsel erhöhen die Spannung. Bekannte Schauspieler überzeugen als Beamte der Sondereinheit mit ihren ungewöhnlichen Methoden der Frust- und Stressbewältigung. "Poliezei" wurde 2011 beim Filmfestival in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet und wurde zu einem überwältigenden Zuschauererfolg.
(rbb)
Rubrik: Krimi

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  • Bild: © rbb
  • Sie haben einen der härtesten Jobs in Paris: Die Polizisten des Jugendschutzes müssen sich jeden Tag mit Gewalt gegen Minderjährige, Kindesmissbrauch und Jugendarmut befassen. Noch dazu stehen sie in der Hierarchie des Polizeipräsidiums ganz unten und laufen bei ihrem Versuch, die Hilflosen zu schützen, oft gegen lächerliche aber trotzdem unüberwindbare bürokratische Hürden. Diesen Alltag lernt auch die Journalistin Melissa (gespielt von Regisseurin Maïwenn Le Besco, im Bild rechts) kennen, welche für eine Fotoserie die Pariser Einheit um Fred und seine Kollegen kennenlernt.
    Sie haben einen der härtesten Jobs in Paris: Die Polizisten des Jugendschutzes müssen sich jeden Tag mit Gewalt gegen Minderjährige, Kindesmissbrauch und Jugendarmut befassen. Noch dazu stehen sie in der Hierarchie des Polizeipräsidiums ganz unten und laufen bei ihrem Versuch, die Hilflosen zu schützen, oft gegen lächerliche aber trotzdem unüberwindbare bürokratische Hürden. Diesen Alltag lernt auch die Journalistin Melissa (gespielt von Regisseurin Maïwenn Le Besco, im Bild rechts) kennen, welche für eine Fotoserie die Pariser Einheit um Fred und seine Kollegen kennenlernt.
    Bild: © BR/Telepool
  • Sie haben einen der härtesten Jobs in Paris: Die Polizisten des Jugendschutzes müssen sich jeden Tag mit Gewalt gegen Minderjährige, Kindesmissbrauch und Jugendarmut befassen. Noch dazu stehen sie in der Hierarchie des Polizeipräsidiums ganz unten und laufen bei ihrem Versuch, die Hilflosen zu schützen, oft gegen lächerliche aber trotzdem unüberwindbare bürokratische Hürden. Diesen Alltag lernt auch die Journalistin Melissa (Maïwenn Le Besco, links, angeschnitten) kennen, welche für eine Fotoserie die Pariser Einheit um Fred und seine Kollegen kennenlernt. Nadine (Karin Viard, mit dem Kind im Arm).
    Sie haben einen der härtesten Jobs in Paris: Die Polizisten des Jugendschutzes müssen sich jeden Tag mit Gewalt gegen Minderjährige, Kindesmissbrauch und Jugendarmut befassen. Noch dazu stehen sie in der Hierarchie des Polizeipräsidiums ganz unten und laufen bei ihrem Versuch, die Hilflosen zu schützen, oft gegen lächerliche aber trotzdem unüberwindbare bürokratische Hürden. Diesen Alltag lernt auch die Journalistin Melissa (Maïwenn Le Besco, links, angeschnitten) kennen, welche für eine Fotoserie die Pariser Einheit um Fred und seine Kollegen kennenlernt. Nadine (Karin Viard, mit dem Kind im Arm).
    Bild: © BR/Telepool

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