Anton ist von zu Hause ausgezogen. Er hat eine Lehre als Koch angefangen. Ein Mädchen hat er und eine Bleibe, zwar nur eine Laube, aber immerhin. Doch dann kriegt er diesen Brief. Diesen gelben Brief. Eine Anklageschrift. Die Sache liegt schon zwei Jahre zurück und er hatte sie so gut wie vergessen. Nun werden ihm "Schwerer Landfriedensbruch" und "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" vorgeworfen. Aber wenn er versucht, sich an diesen 1. Mai vor zwei Jahren zu erinnern, ist da nur Leere. Ein blinder Fleck. Seine Anwältin rät ihm, die Ereignisse zu rekonstruieren. Anton versucht es. Er taucht ein in ein Leben, mit dem er abschließen wollte, befragt frühere Freunde, geht an die Orte von damals, nimmt Kontakt mit der "Roten Hilfe" auf. Mit Wucht tauchen schließlich die Bilder von damals auf. Die Demonstration, seine Festnahme. Anton erkennt, dass er nicht Täter ist, sondern Opfer. Die Einsatzkräfte haben ihn ohne Grund zusammengeschlagen. Und jetzt zeigen sie ihn an. Anton erkennt auch, dass er gegen die kaum eine Chance hat. Er hat weder Zeugen noch Beweise.
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