Eine Frau, die als Elektrikerin oder Malerin arbeitet, ist auch heutzutage selten anzutreffen. In Handwerksberufen arbeiten laut Statistischem Bundesamt auch jetzt nur rund zehn Prozent Frauen. Im Jahr 1978, als die NDR Dokumentarfilmerin Gisela Tuchtenhagen diesen Dokumentarfilm gedreht hat, waren die Rollenbilder immer fest zementiert. Revolutionär war daher das erste Umschulungsprogramm für arbeitslose Frauen in der Bundesrepublik Deutschland. Das Ziel: sie für den Elektro- und Metallbereich auszubilden. Frauen kämpfen um ihre neue Position in einer Männerwelt Mehr als einen Monat lang haben die Regisseurinnen Gisela Tuchtenhagen, die neben Monika Held Regie geführt und gedreht hat, die Teilnehmerinnen begleitet. Tuchtenhagen beobachtet das Geschehen mit ihrer Kamera respekt- und vertrauensvoll. Damit gelingt es ihr, dass sich die Frauen öffnen: während des Unterrichts in der Berufsschule, im Betrieb, aber auch in der Kneipe, in der sich die Frauen einmal in der Woche treffen. Durch die ungefilterte Nähe zu den Protagonistinnen macht der Film auch die Kämpfe deutlich, die die Frauen zwischen Sexismus, hadernden Ehemännern, Haushalt und ihrer Ausbildung in sogenannten Männerberufen ausfechten müssen.
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