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"Dexter": Offene Fragen nach dem Serienfinale

24.09.2013, 12.06 Uhr - Michael Brandes/TV Wunschliste in International
Serienkiller verabschiedet sich mit Rekordquote
Hannah (Yvonne Strahovski) und Dexter (Michael C. Hall)
Bild: Showtime
"Dexter": Offene Fragen nach dem Serienfinale/Bild: Showtime

Achtung! Ab dem vierten Absatz wird der Inhalt der beiden letzten "Dexter"-Episoden enthüllt. Lesen auf eigene Gefahr!

Nach acht Staffeln hat sich Serienkiller Dexter Morgan (Michael C. Hall) am Sonntagabend von seinen US-Fans verabschiedet. Der Pay-TV-Sender Showtime konnte sich über einen neuen Zuschauerrekord freuen. Inhaltlich war das Serienfinale allerdings umstritten. Inzwischen äußerte sich unter anderem Showrunner Scott Buck zu den Beweggründen, Dexters Weg auf die gewählte Weise enden zu lassen.

2,8 Millionen US-Amerikaner sahen am Sonntag die Erstausstrahlung der "Dexter-Abschiedsepisode, trotz enorm starker Konkurrenz durch die 'Emmy'-Verleihung, NFL-Football und die vorletzte "Breaking Bad"-Folge. Überboten wurde damit der bisherige Höchstwert von 2,7 Millionen Zuschauern, den das Finale der Staffel 7 im Dezember 2012 vorweisen konnte. Erste Wiederholungen eingerechnet, sahen das Finale am ersten Abend 3,3 Millionen. Der gesamte Staffelschnitt, weitere Verbreitungswege eingerechnet, liegt bei 6,4 Millionen pro Folge - ebenfalls ein neuer Bestwert.

Das Interesse an "Dexter" ist nie abgeflaut, obwohl die Serie an ihren kreativen Höhepunkt, die vierte Staffel mit Gegenspieler John Lithgow, im weiteren Verlauf nicht mehr anknüpfen konnte. Ein ähnlich großer Hype wie um das "Breaking Bad"-Finale wollte sich daher in den jüngsten Wochen auch nicht mehr einstellen. Zu sehr hatten sich die Autoren in unglaubwürdige Storylines verstrickt, die lediglich dazu dienten, das nun zwei Jahre zu spät kommende Serienfinale hinauszuzögern.

Die Chefetage von Showtime sieht das aufgrund des kommerziellen Erfolgs naturgemäß anders, und so ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass die letzte Szene des Serienfinals ein gewaltiges Hintertürchen öffen lässt. In der vorletzten Episode hatte sich Dexter entschieden, mit seiner Seelenverwandten Hannah (Yvonne Strahovski) und Sohn Harrison ein neues Leben in Südamerika zu beginnen. Zum Verhängnis wird ihm allerdings der neu geborene Wille, auf Selbstjustiz zu verzichten. Er überwältigt den Serienkiller Oliver Saxon und händigt ihn seiner Schwester Debra (Jennifer Carpenter) für eine Verhaftung aus. Doch Saxon kann sich befreien und streckt Debra mit einem Schuss nieder.

Im Finale gelingt Hannah die Flucht nach Argentinien. Debra fällt in ein Koma, aus dem sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr erwachen wird. Den wieder eingefangenen Saxon tötet Dexter in einem Verhörraum der Miami Metro Police. Quinn und Angel decken die Tat als einen Akt der Selbstverteidigung. Dexter fährt zu Debra ins Krankenhaus, schaltet die Geräte ab, trägt ihre Leiche auf sein Boot und versenkt sie im offenen Meer. Er führt ein letztes Telefonat mit Hannah und Harrison, die auf seine Ankunft warten und rast dann mit dem Boot einem Sturm entgegen. Im Internet erfährt Hannah, dass Dexter als verschollen gilt und die Überreste seines Bootes im Meer gefunden wurden. Sie ist nun allein mit Harrison in Argentinien. In der letzten Szene fährt die Kamera an einen vollbärtigen Waldarbeiter heran, der sich kurz darauf als Dexter entpuppt. Er hat sich für ein Leben in der völligen Isolation entschieden. Allein in einer Holzhütte.

Dieses 'Ende' garantiert Sender und Produzenten vielfältige Möglichkeiten, "Dexter" in Zukunft noch einmal aufzuwärmen. Sei es mit einem Kinofilm, einer Spin-Off-Serie oder auch einer Staffel 9 nach mehrjähriger Auszeit. Konkrete Pläne liegen noch nicht vor, doch Showtime-Unterhaltungschef David Nevins teilte bereits seinen Wunsch mit, es solle in irgendeiner Form weitergehen: "Dexter" sei für Showtime so wichtig wie "Spider-Man" für Sony oder "Batman" für Warner Bros.

Eine spätere Fortsetzung würde auch Jennifer Carpenter, die mit dem tragischen Ende ihrer Debra zufrieden ist, nicht überraschen: "Es wäre interessant zu sehen, wie Michael [C. Hall] nach einer längeren Pause mit viel Energie zurückkehrt und was er dann aus Dexter macht. Das soll aber kein Hinweis sein, dass etwas am Start ist. Ich sage nur: es wäre möglich", teilte sie am Montag dem Hollywood Reporter mit. Acht Wochen nach Ende der Dreharbeiten hat Carpenter noch kein neues Serienprojekt gefunden. Eine Rückkehr zur Comedy oder anderen leichteren Stoffen kann sie sich gut vorstellen.

"Dexter hat sich bemüht, menschlicher zu werden. Nun trägt er die Konsequenzen aus diesem gescheiterten Versuch", erläutert Showrunner Scott Buck Dexters Seelenzustand in der Schlussszene. "Er befindet sich in einer selbst auferlegten Isolation, er will nichts mehr spüren und an nichts mehr denken." Laut Buck gab es nie ernstere Überlegungen, Dexter sterben zu lassen. "Dass er sich umbringen würde, erschien mir nie glaubhaft. Das wäre auch ein zu leichter Ausweg. Schlimmer ist es für Dexter, leben zu müssen mit dem, was er getan hat. Das ist die Strafe, die er selbst ausgewählt hat." Den Tod von Deb sah Buck in dramaturgischer Hinsicht als letzten Baustein, um Dexter endgültig die Augen über seine Taten und die damit verbundenen Konsequenzen zu öffnen.

Seinen Sohn Hannah anzuvertrauen, sei für Dexter eine einfache Entscheidung, so Buck: "Er beurteilt Hannahs Taten nicht auf die gleiche Weise wie wir. Und er weiss, sie sie im Gegensatz zu ihm nicht aus einem Bedürfnis heraus tötet, sondern nur als Selbstschutz. Er glaubt, dass Hannah Harrison liebt und alles tun wird, um ihn zu beschützen." Für eine Spin-Off-Serie, in der das weitere Schicksal von Hannah und Harrison verfolgt wird, wäre Buck sofort zu haben: "Ich liebe Yvonne Strahovski, sie ist eine wunderbare Schauspielerin und hat der Serie so viel gegeben. Wer weiss? Vielleicht sehen wir sie in der Zukunft wieder."


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