1979. "Die Geschichte einer deutschen Familie". 8-tlg. Familiensaga von Hans W. Geissendörfer (Buch und Regie) nach dem Roman von Bernhard von Brentano.
Der Neustädter Reichstagsabgeordnete Theodor Chindler (Hans Christian Blech) ist ein erbitterter Kriegsgegner, was während des Ersten Weltkriegs seine Karriere zerstört. Seine Partei, die katholische Zentrumspartei, distanziert sich von ihm. Chindlers Frau Elisabeth (Rosemarie Fendel) ist streng gläubig. Die älteren Söhne Ernst (Jan Niklas) und Karl Chindler (Alexander Radszun) ziehen an die Front und kämpfen stolz für ihr Land. Ernsts Frau Lilli (Antonia Reininghaus) bleibt zurück. Chindlers Tochter Margarethe, genannt "Maggie" (Katharina Thalbach), arbeitet als Krankenpflegerin, der jüngste Sohn Leopold (Hans Putz jun.) geht aufs Gymnasium. Zwischendurch schicken die Chindlers auch ihn an die Front, weil sie schlechten Einfluss vom Umgang mit seinem homosexuellen Mitschüler Balthasar Vierling (Kai Taschner) befürchten und ihren Sohn von ihm fern halten wollen.
Vierling erschießt sich. Maggie freundet sich mit dem Sozialdemokraten Clemens Koch (Gottfried John) und dem "Roten" Richard (Giovanni Früh) an und wird zweimal verhaftet. Dazwischen lebt und arbeitet sie mit Emil Ritter (Bernd Tauber) zusammen. Später kämpft sie mit Clemens und Richard gemeinsam für ihre Ziele, diese beiden kommen dabei ums Leben. Auch Ernst fällt im Krieg. Kurz vor Kriegsende kehrt Theodor in die Politik zurück. Die regierende SPD macht ihn wegen seiner kriegsfeindlichen Haltung zum Minister.
Die einstündigen Folgen liefen montags um 20.15 Uhr.