"Anna"-Darstellerin Silvia Seidel gestorben [UPDATE]

ZDFneo ändert Programm
Silvia Seidel in "Anna"
Bild: ZDF / Youtube-Screenshot
'Anna'-Darstellerin Silvia Seidel gestorben [UPDATE]/Bild: ZDF / Youtube-Screenshot

UPDATE: Zum Tod von Silvia Seidel ändert ZDFneo sein Programm und zeigt heute Abend, 7. August, um 20.15 Uhr "Anna - Der Film".

Die ZDF-Weihnachtsserie Serie "Anna", erstmals ausgestrahlt 1987, machte sie über Nacht berühmt. Silvia Seidel ist in der vergangenen Woche in ihrer Münchener Wohnung tot aufgefunden worden, sie wurde 42 Jahre alt.

Die Rolle ihres Lebens war ohne Zweifel die junge Ballettschülerin Anna Pelzer, die sich nach einem schweren Autounfall ins Leben zurück kämpfen muss, um ihren Traum von einer erfolgreichen Tanzkarriere wahr werden zu lassen. Silvia Seidel hatte die Anna mit einer Mischung aus Zielstrebigkeit und Verletzlichkeit gespielt, die beim Publikum sofort verfing, mehr als 12 Millionen Zuschauer sahen die Serie zu Weihnachten 1987. Der Kinofilm "Anna - Der Film", der im darauffolgenden Jahr veröffentlicht wurde, erzählte die Geschichte um Annas Tanzkarriere und auch um ihr besonderes Verhältnis zu dem im Rollstuhl sitzenden Rainer (gespielt von "Silas"-Darsteller Patrick Bach) weiter.

Silvia Seidel erhielt für ihre Rolle die 'Goldene Kamera' und den 'Bambi', doch glücklich wurde sie mit dem nachfolgenden Ruhm nicht. Es folgten Auftritte in einigen Filmen sowie in Serien wie "SOKO 5113", "Um Himmels Willen" und "Die Rosenheim-Cops", gerade in den letzten Jahren waren größere Rollen jedoch immer rarer gesät.

Über die genaue Todesursache wurde noch nichts bekannt, ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München gab an, dass "keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden" vorlägen. Laut tz fand die Polizei jedoch einen Abschiedsbrief neben der verstorbenen Schauspielerin, die wohl bereits einige Tage unbemerkt in ihrer Wohnung lag. Silvia Seidel wird für immer mit Anna Pelzer verbunden bleiben, eine Rolle, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmt hatte - im Guten wie im Schlechten.

07.08.2012, 09.18 Uhr - Roger Förster/wunschliste.de in Vermischtes
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  • Touch-DownTouch-Downschrieb am 13.08.2012, 23.11 Uhr: via tvforen.de

    Nicht zu vernachlässigen, dass die Fahrgäste an so einem Tag auch nichts als Unannehmlichkeiten haben, wenn die Strecke dann erstmal stundenlang gesperrt ist usw.
  • kleinbibokleinbiboschrieb am 13.08.2012, 18.49 Uhr: via tvforen.de

    Du meinst, in Wirklichkeit gehört ihm eine Privatbahn?
  • LeoLeoschrieb am 13.08.2012, 17.45 Uhr: via tvforen.de

    Das hätte ich jetzt auch geschrieben ... :o)))
  • DarkDancerDarkDancerschrieb am 13.08.2012, 17.15 Uhr: via tvforen.de

    Nein Hase..das vergiß mal schnell wieder.Ich hab mit der DB nichts zu tun.Ich bin bei einr Privaten Anschlußbahn beschäftigt :-)
  • kleinbibokleinbiboschrieb am 13.08.2012, 15.55 Uhr: via tvforen.de

    Als das Signal an meinen Fenster vorüberzog, war deswegen auch mein erster Gedanke, so etwas kommt normal nicht vor, wir haben tatsächlich jemanden überfahren, es dauert 2 h, ich komme zu spät und kann gleich wieder zurückfahren. Erst habe ich es ob der ungewöhnlichen Geräusche nämlich nur vermutet.
  • LeoLeoschrieb am 13.08.2012, 15.34 Uhr: via tvforen.de

    Hey, jetzt wissen wir endlich, auf wen wir einprügeln können, wenn's bei der Bahn mal wieder hakt. Wenn das mal nicht leichtsinnig war ... :o)
  • DarkDancerDarkDancerschrieb am 13.08.2012, 15.25 Uhr: via tvforen.de

    Ich klugscheisse ja nur ungern rum,dafür gibt es andere User..aber.. 1.Nicht jedes Signal hat einen Durchrutschweg. 2.Ein rotes Signal heisst "HALT",desweilen ist ein überfahren eines solchen kein Fall von "schlechter Eindruck" sondern wird in der Regel ernste Disziplinarische/Strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Und ja..ich weiß wovon ich rede,ich habe lange Jahre als Lokführer gearbeitet und bin später zum Fahrdienstleiter geworden.
  • kleinbibokleinbiboschrieb am 13.08.2012, 14.18 Uhr: via tvforen.de

    Es war ein Selbstmörder auf den Schienen, woraufhin der Lokführer so ein Schreck bekommen hat, dass er beim nächsten Signal nicht rechtzeitig davor zum stehen gekommen ist. So ein Signal hat noch ein Durchrutschweg, wobei es aber normalerweise keinen guten Eindruck macht, wenn von diesen Gebrauch macht. Was ich gehört habe, ist der Anblick von einen Menschen, auf dem man zufährt, ohne etwas tun zu können, das Problem. Man wird das Bild wohl nicht wieder los, oder so ähnlich. Und der Geruch hinterher spielt wohl auch noch eine Rolle.
  • DarkDancerDarkDancerschrieb am 13.08.2012, 14.05 Uhr: via tvforen.de

    Das kann man ja wohl kaum mit einem Selbstmörder vergleichen der unvorhergesehen vor die Lok springt.In dem von Dir geschilderten Fall hat der Lokführer natürlich Schuld und wird sich entsprechend gefühlt haben.Das ist eine völlig andere Situation..
  • katja-maikatja-maischrieb am 13.08.2012, 12.06 Uhr: via tvforen.de

    ...nur weil die Merheit das ganze in deinen Augen schnell verarbeitet, ist das alles nicht so schlimm? Und selbst wenn die von dir beschrieben starke Minderheit nur einen einzelne Person betrifft, kann es für die ein Trauma bedeuten und das Leben komplett aus der Bahn werfen. Das finde ich durchaus schlimm...
  • kleinbibokleinbiboschrieb am 13.08.2012, 12.03 Uhr: via tvforen.de

    Also ich habe das einmal anders erlebt: Der Lokführer ist erst bei einem roten Signal durchgerutscht und hat dann nach einiger Zeit immer noch ganz aufgeregt durchgesagt, dass eine Person überfahren worden ist. Und er hat die Fahrt bis zum Hauptbahnhof dann auch nicht mehr selbst durchgeführt. Wobei natürlich der Zug erst einmal 2 h bis zur Freigabe herumstehen musste.
  • Thomas G;-)Thomas G;-)schrieb am 13.08.2012, 11.45 Uhr: via tvforen.de

    Wie es ein Ex-Lockführer mir mal erzählt hat: Wenn sich jemand schon vor den Zug legen will, dann soll er sich wenigstens in einer dunklen Ecke auf die Gleise legen. Schlimm sind die, die von der Brücke springen und dann gegen die Windschutzscheibe knallen. Das war der Grund, warum er den Beruf aufgeben musste.
  • DarkDancerDarkDancerschrieb am 13.08.2012, 11.23 Uhr: via tvforen.de

    Ach das ist gar nicht so schlimm..in der Regel merken Lokführer das während der Fahrt nicht und erst im Bahnhof bekommen sie gesagt das es vielleicht einen Zwischenfall gegeben hat. Die meisten sind da ziemlich unempfindlich,warum auch nicht,die können nix dafür wenn ein Lebensmüder Ihnen vor die Lok hüpft. Klar gibts auch ein paar die etwas länger daran zu knabbern haben aber aus Erfahrung weiß ich das diese stark in der Minderheit sind.
  • KateKateschrieb am 13.08.2012, 10.52 Uhr: via tvforen.de

    Nein, das denke ich nicht. Deswegen spreche ich auch nicht von Unverständnis. Ich würde es mir "wünschen". Das finde ich genauso schlimm. Das ist keine Logikfrage, natürlich nicht, nur eine Hoffnung.
  • LeoLeoschrieb am 13.08.2012, 09.57 Uhr: via tvforen.de

    Nein, das darf man wohl nicht. Ich habe eine Kollegin, derer Freund vor ein paar Jahren – tief in einer Depression gefangen – beschloss, seinem Leben ein Ende zu setzen, um seiner Partnerin und deren Kindern nicht länger zur Last zu sein. Er schrieb also einen Abschiedsbrief und machte sich auf den Weg auf irgendeinen bayerischen Berg. Den Brief fand der kleine Sohn seiner Freundin (damit hätte der Stiefvater rechnen müssen, weil der Kleine immer vor der Mutter heimkam; der Kollege hing abgöttisch an dem Kind, auch wenn's nicht sein eigenes war, und wenn er garantiert irgendwas nicht wollte, dann dem Jungen schaden). Der kleine Kerl rief also völlig aufgelöst bei uns im Büro an, seine Mutter war kurz außer Haus, also hatte ich ihn an der Strippe. Das einzige, was er rausbrachte, war: "Der Papa bringt sich wegen uns um!" Die Polizei von Garmisch (ich glaube, dort war das) hat den lebensmüden Vater gefunden, er wurde psychologisch betreut und in seinem Falle halfen tatsächlich Medikamente gegen die Depression (manchmal ist das wohl tatsächlich vor allem ein hormonelles Ungleichgewicht wie bei Kindbettdepressionen). Heute geht es ihm halbwegs gut, nur eins kann er sich nicht verzeihen (wie er mir vor einiger Zeit am Ende einer sehr feuchten Fete erzählte): Dass er den Jungen da mit reingezogen hat. Er meinte, es hätte ihn unendlich Kraft gekostet, den Entschluss zum Freitod zu fassen und den Brief zu formulieren. Er sei wie in einem Tunnel gewesen, und obwohl er die Abläufe in seiner Familie genau kannte, wäre er nicht im Mindesten auf den Gedanken gekommen, dass dieser Brief dem Kind einen Schock fürs Leben versetzen würde. Er meinte, zu dieser Zeit habe sein leben nur noch aus grundlegenden Ja-Nein-Entscheidungen bestanden, eine Art binäre Formel, die keine Abwägungen mehr zuließ. Der Junge ist inzwischen erwachsen und hat zu seinem Stiefvater noch immer ein sehr enges Verhältnis, aber er hat lange gebraucht, bis er mit der Sache fertig war. Es waren mehrere Kinder- und Familienpsychologen nötig, den Jungen dazu zu bringen, den Stiefvater wieder aus den Augen zu lassen. Der bekam bereits Panikattacken, wenn der Papa mal ein paar Minuten zu spät heimkam. Ich glaube, die Mutter hat das ihrem Partner bis heute nicht wirklich verzeihen können, obwohl sie versteht, was da abgelaufen ist. Und das Schlimmste dabei: Wir waren alle gut befreundet (sind es noch heute), und keiner, wirklich keiner hat gemerkt, was in dem Mann vorging. Er war nach außen sehr ruhig, aber scheinbar immer heiter und gelassen. Diese Traurigkeit, die ihn fertig gemacht hat, steckte nur in ihm drin, die hat er keinen spüren lassen. Er hat gearbeitet wie immer, war für Frau und Kinder da, kam meist auch auf Partys mit (auch wenn er da oft früh verschwand, aber es ist eben nicht jeder eine Nachteule) und schien völlig normal zu "funktionieren". Bis es eines Tages nicht mehr ging ...
  • NachdenkerNachdenkerschrieb am 13.08.2012, 09.13 Uhr: via tvforen.de

    Ihr glaubt also wirklich das sich ein Selbstmörder in dem Moment Gedanken über andere macht ? Was ist mit Menschen die sich im eigenen Haus aufhängen/Pulsadern aufschneiden und zu 100% damit rechnen müssen das sie vom Partner oder den Kindern gefunden werden. Mit Logik darf man da nicht ran gehen. Nachdenker
  • KateKateschrieb am 12.08.2012, 23.27 Uhr: via tvforen.de

    Es ist etwas krass formuliert, aber mir geht es ähnlich. Wenn ich mir vorstelle, was ein Lokführer sein Leben lang durchmachen muss, wenn er jemand überfährt, finde ich das grausam. Es gibt genug andere Möglichkeiten, wenn sich jemand dafür entscheidet.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 19.05 Uhr: via tvforen.de

    pardon, tausche allumfassend gegen fundamental :-)
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 18.58 Uhr: via tvforen.de

    lach um himmels willen, ich habe doch nur einmal etwas geschrieben.....haha, oh man. das muss doch möglich sein, ich antworte doch nur. wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es alle weiteren beiträge nicht gegeben. es wird jetzt wirklich kurios. ich habe doch nur geantwortet, da leo mich zitiert hatte. so langsam glaube ich hier aber wirklich an eine gewisse dünnhäutigkeit. nochmals und abschließend: ich habe nur geschrieben, dass ich den ausdruck "allumfassendes wissen ein bisschen (und wenn ich schreibe ein bisschen, meine ich ein bisschen) übertrieben fand. nichts weiter. alles andere kam von dir bzw. wurde ich jetzt von leo zitiert und ich habe nur klar gestellt. ich könnt mich wegwerfen, wie um himmels willen kannst du aus so einer kleinen äußerung überhaupt als möglich erachten, ich hätte schwierigkeiten mit dir?
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 18.47 Uhr: via tvforen.de

    ...ach Helli, wenn nun jedeR hier immer schreiben würde, dass ihm/ihr eine Formulierung nicht gefällt ... .... es würde den Forenserver sprengen ... oder hast Du Dein Augenmekr speziell auf mich gerichtet? Dann schreib mir bitte eine PN, vielleicht können wir das in einem direkten Dialog aus der Welt schaffen? LG, Tira 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.12 18:47.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 17.59 Uhr: via tvforen.de

    Leo, ich habe auch nicht geschrieben, dass er vermutet, sondern nur, dass er nicht behauptet allumfassend informiert zu sein, allumfassend ist ein eindeutiges wort. er macht eine aussage. darum ging es mir, nichts weiter. wenn er geschrieben hätte, ich kenne mich damit total aus und weiß genau bescheid, wäre es etwas anderes. MIr ging es auch nicht darum, diese Aussagen in Schutz zu nehmen, dazu dürften meine anderen Beiträge eindeutig genug sein, in denen ich mich gegen seine Sätze wendete. Ich habe mich lediglich an dieser (in meiner Welt) überzogenen Formulierung von Tiramisusi ach Gott, noch nicht mal gestört, ich fand sie nicht gut.
  • Touch-DownTouch-Downschrieb am 12.08.2012, 17.37 Uhr: via tvforen.de

    Und wie sollte das Ganze dann ablaufen? Wie soll man sich als Umgebung kenntlich machen?
  • LeoLeoschrieb am 12.08.2012, 17.27 Uhr: via tvforen.de

    Interessant ist, dass meistens Leute mit dem wenigsten Verständnis und der abgehobensten Einstellung gegenüber Depressionskranken laut fordern, "diejenigen" sollten doch gefälligst nicht andere belasten und lieber professionelle Hilfe und Unterstützung in ihrer Umgebung suchen. Die Umgebung könnten auch Leute wie Du und chucky sein, davon gibt's nämlich leider ziemlich viele.
  • Touch-DownTouch-Downschrieb am 12.08.2012, 16.59 Uhr: via tvforen.de

    Unverständnis habe ich dann hauptsächlich immer, wenn denjenigen nichts anderes einfällt, als sich vom Zug überfahren zu lassen und damit anderen, die damit gar nichts zu tun haben, schaden. Zumindest aber hat sich S. Seidel nicht für diese Methode entschieden.
  • Touch-DownTouch-Downschrieb am 12.08.2012, 16.49 Uhr: via tvforen.de

    Mach ich immer und ausschließlich nach 22 Uhr. Ist mir aber bisher nichts aufgefallen.
  • LeoLeoschrieb am 12.08.2012, 16.44 Uhr: via tvforen.de

    Chucky schrieb "Mit Depressionen zieht es niemanden in die Kneipe!". Das ist eine Feststellung, keine Vermutung, und es ist abwertend und diskriminierend. Anders kann ich so einen Satz nicht interpretieren. Er unterstellt damit nicht nur, dass Silvia Seidel (die er kaum besser kennen dürfte als jemand von uns) offenbar einfach nur eine Säuferin war, die an ihren Problemen selber schuld hatte, sondern behauptet (dank absolutisiertem Schreibstil) auch, dass Depressive sich anders verhalten, sonst sind sie Simulanten. Das ist unverschämt, und es gibt Wasser auf die Mühlen aller, die Depressionen immer noch für eine eingebildete Krankheit von Weicheiern halten, die sich gefälligst zusammenreißen und - wenn wirklich nötig - einfach mal Hilfe an der richtigen Stelle suchen sollen. Wir hatten diese Diskussion hier nicht nur einmal, und leider weiß ich nicht mehr, in welchem Strang das war, aber ein Stammuser hat mal sehr anschaulich und bedrückend beschrieben, wie man sich mit Depressionen fühlt. Und wer Menschen mit diesem Problem auch nur andeutungsweise in die Ecke der Simulanten und Schwächlinge stellt, hat bei mir mit Gegenwind zu rechnen. Wie chucky.
  • Fall GuyFall Guyschrieb am 12.08.2012, 13.51 Uhr: via tvforen.de

    Den letzten Beiträgen nach zu urteilen, geht es dem User anscheinend nur um Provokation.
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 13.16 Uhr: via tvforen.de

    ...kann Dir nur zustimmen, CMC ... genau diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich und Depressipnen, ich und Panikattacken, ausgerechnet ich und geradezu eine Sozialphobie ... ich , die ich mein Lebenlang täglich mit vielen fremden Menschen unterwegs war, Vertrauen aufbauen musste, diszipliniert sein musste, alles wissen musste .... vielleicht war gerade das mit ein Grund. Und ich konnte grossartig verdrängen und überspielen bis dann auch noch die körperlichen Kräfte wegbrachen. ZUM GLÜCK konnte schliesslich diagnostizhiert werden, dass alles das mit einer Autoimmunkrankheit zusammenhing, die mich unerkannt jahrelang gebeutelt hat - geholfen hat mir immer mal, anderen zu helfen (geht fast allen so) - aber gerettet hat mich die richtige Diagnose und Behandlung. Alkohol oder andere Betäubungsmittel waren nie ein Thema und in Kneiben gehe ich nur selten - aber wenn man so einige Barmänner, Wirte und Wirtinnen kennt weiss man, dass die oft besseren sozialen Dienst leisten als diplomierte Sozialarbeiter usw.
  • CormacMcCarthyCormacMcCarthyschrieb am 12.08.2012, 12.59 Uhr: via tvforen.de

    Völlig richtig. Als selbst Betroffener möchte ich noch hinzufügen, dass es nicht nur die fehlende Erkenntnis ist, sondern auch ein diffuses Gefühl von Scham, wenn man langsam bemerkt, dass das Leben nicht so läuft, wie es soll oder dass man selbst nicht die Kraft hat, es allein zu schaffen. Ich hab mir das bspw. selbst nicht eingestanden, bis eine Kollegin schließlich ein offenes Gespräch "verlangte", da die Symptome natürlich nicht spurlos an einem vorbeigehen. "Leistungsorientierte Welt". Da klingt "Burnout" natürlich irgendwie "anständiger" als Depression und ich hab gestandene Menschen weinen sehen, wenn sie nur daran gedacht haben, wie sie ihren Eltern oder Arbeitskollegen ihre Auszeit von der Arbeit erklären sollen. Zum Thema Kneipe und "sich-gesellig-geben": Nach Außen kann auch ein depressiver Mensch bis zu einem gewissen Zeitpunkt ganz prächtig funktionieren. Aber ich glaube, die Meisten machen sich kein Bild davon, wie kräftezehrend diese Fassade schlussendlich ist.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 12.24 Uhr: via tvforen.de

    nein warum? ich mag keine provokationen bei diesem thema und nehme mir daher die freiheit, das ruhig und sachlich zu äußern. insgesamt ist es auch kein problem für mich, wenn du hier für meinen geschmack einen begriff überspitzt benutzt hast, damit stelle ich weder dich noch deine meinung in frage. ich habe lediglich eine anmerkung dazu gemacht. nicht mehr und nicht weniger. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.12 12:26.
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 12.19 Uhr: via tvforen.de

    gabs heute Erbsen bei Dir?
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 12.08 Uhr: via tvforen.de

    übertrieben fand ich den begriff fundamentales wissen in diesem kontext. der schreiber hat ja mit keiner silbe behauptet, allumfassend informiert zu sein und tut auch nicht so. daher finde ich es einfach zu überspitzt.
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 11.56 Uhr: via tvforen.de

    ?????? was ist übertrieben - ihn zu bitten, mal in eine Kneipe nach 22h zu gehen und sich die Leute genau anzuschauen?
  • KateKateschrieb am 12.08.2012, 11.55 Uhr: via tvforen.de

    In einer Kneipe findest du die schnellste Hilfe für eine Krankheit, bei der man alles nur vergessen möchte. Gerade bei Depressionen bist du auf die Hilfe von anderen angewiesen, weil dein eigenes Elend dich nicht erkennen lässt, dass es einen Ausweg gibt. Nehmen wir Alkoholabhängigkeit als Beispiel: Ein Alkoholkranker weiß, dass der Alkohol schuld an seinem Zustand ist, wenn er dennoch trinkt, hat er sich bewusst dafür entschieden. So ist es in jeder Suchtkrankheit. Eine Heilung bedeutet den Entzug wagen und das bedeutet für viele Familien, dass sie sich von dem Kranken erst einmal abwenden müssen, damit er sich Hilfe sucht. Bei Depressionen fehlt dem Kranken die Erkenntnis, dass er etwas dagegen tun kann. Für ihn ist seine graue Welt die Realität. Zudem wird die Welt immer leistungsorientierter. Bedingt durch Wirtschaft und Politik bleiben viele auf der Strecke, die dem wachsenden Leistundsdruck nicht Stand halten können. Nicht umsonst sind Psychotherapeuten und dergleichen völlig überbelegt. Ich möchte nicht wissen, wie es ist, wenn man mit 16 Jahren den größten Erfolg seiner Karriere hat, von den Medien gefeiert und verfolgt wird, und danach ständig auf diese Rolle reduziert wird. Ich glaube, es ist leicht depressiv zu werden, wenn man nicht weiß, wer man ist, finanzielle Nöte hat und sozial kaum eingebunden ist.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 11.50 Uhr: via tvforen.de

    na ja nun, er oder sie (chuck53) prahlt ja hier nicht mit fundamentalem wissen, sondern sieht die angelegenheit einfach anders an oder berurteilt sie anders. wir sind der meinung, dass passiert aus unwissenheit, aber das finde ich jetzt auch übertrieben ein bissel.
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 11.36 Uhr: via tvforen.de

    ach und warum????? wenn Du nicht einmal in kNEIPEN gehst, woher dann Dein fundamentales Wissen?
  • chucky53chucky53schrieb am 12.08.2012, 11.24 Uhr: via tvforen.de

    Ich bin ja nur von Experten umgeben ? Deinen Kneipentip lehne ich dankend ab!
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 10.31 Uhr: via tvforen.de

    hätte, hätte, hätte .... hätte meine Oma Hoden gehabt .... sie wäre mein Opa gewesen .. Lies mal Leos Beitrag und geh auch öfter mal nach 22h in eine Kneipe ...
  • tiramisusitiramisusischrieb am 12.08.2012, 10.29 Uhr: via tvforen.de

    auja, da schreibt der Kenner, was? Meine Schwester hatte so eine ähnliche Kneipe und ich sage Dir: Die Dinger sind VOLL von depressiven, vereinsamten, verzweifelten, problembeladenen Menschen ...
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 12.08.2012, 10.19 Uhr: via tvforen.de

    das sagt ja auch keiner, dass es die hilfe in der kneipe gibt. sie hätte sich hilfe suchen sollen....wer sagt das? diese krankheit steht dafür, dass man nicht unbedingt weiß, was gut für einen ist. wenn ich denke bzw. man, das leben ist grau und bietet keine perspektive mehr, dann habe ich doch nicht im hinterkopf, dass ich irre oder bescheuert bin, sondern denke, das ist wohl so. dann habe ich überhaupt gar keine veranlassung, mir hilfe zu holen. der mensch ist keine funktionierende maschine, der eigene "fehlfunktionen" mal eben so rutzbutz analysiert. wir alle wissen hier gar nichts über sylvia seidel. und zeichnet vielleicht als mitmenschen aus, wenn uns ihr schicksal mitnimmt. aber wir sollten die finger von be- und verurteilungen lassen. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.12 10:22.
  • chucky53chucky53schrieb am 12.08.2012, 10.06 Uhr: via tvforen.de

    Noch einmal zum Mitschreiben: Sie hätte sich professionale Hilfe suchen sollen - und die gibt es nicht in der Kneipe !
  • LeoLeoschrieb am 11.08.2012, 19.32 Uhr: via tvforen.de

    Genau. Du scheinst Dich ja auszukennen. Hast Du Du Dich jemals ein bisschen mit dieser Krankheit befasst? Mal ganz abgesehen davon, dass die Information, eine Wirtin habe ihren Stammgast vermisst, bislang offenbar nur BILD und die üblichen Abschreiber zum Schluss bewegt hat, dass Seidel ohnehin nur eine Säuferin war, dazu unfähig, ihr Leben in den Griff zu bekommen ... im Zertrampeln des letzten bisschens Würde, das nach dem Freitod eines Menschen bleibt, ist der Boulevard eben unschlagbar. Und da gibt es tatsächlich noch Leute, die sich wundern, warum die Verwandten eines verstorbenen Promis um jeden Preis jede Information zurückhalten (wie letztens bei Susanne Lothar). Ist das alles ein erbärmliches Geschäft!
  • MorlarMorlarschrieb am 11.08.2012, 19.30 Uhr: via tvforen.de

    Oh, ein Psychologe meldet sich zu Wort.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 11.08.2012, 19.02 Uhr: via tvforen.de

    wieso geht man mit Depressionen nicht in die Kneipe? Es gibt keinen Verhaltenskodex, es gibt auch keine Regel, dass diese Menschen allein zu Hause sitzen. Einigen merkt man es nicht einmal an, sie haben Familie, Beruf und alles scheint in Ordnung.
  • chucky53chucky53schrieb am 11.08.2012, 18.22 Uhr: via tvforen.de

    Ihre Kneipenwirtin hat sie vermisst... Mit Depressionen zieht es niemanden in die Kneipe!
  • NachdenkerNachdenkerschrieb am 11.08.2012, 09.54 Uhr: via tvforen.de

    Sehr treffend formuliert ! Nachdenker
  • michaellmichaellschrieb am 10.08.2012, 23.52 Uhr: via tvforen.de

    Es ist meist ein beiderseitiges Problem. Die Umwelt reagiert oft verständnislos mit Sprüchen wie "Nun stell dich nicht so an", "Nun reiß dich mal zusammen", "Ich hab auch mal schlechte Tage" usw. Und der Depressive stößt oft auch ernst gemeinte Hilfeangebote zurück, weil er glaubt "Wozu? Mir kann ja sowieso niemand helfen". Und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.12 23:53.
  • TVMouse68TVMouse68schrieb am 10.08.2012, 21.43 Uhr: via tvforen.de

    Ö.ö Und NIEMAND ist dann für solche armen 'Seelen' da?? Ö.Ö .. Niemand der sie auffangen könnte? Sie stützt? Ö.ö Das bricht mir wirklich das Herz, wenn ich sowas lese! Unbegreiflich traurig und unfassbar! :(((
  • KateKateschrieb am 10.08.2012, 21.18 Uhr: via tvforen.de

    Das ist bei den meisten Leuten eine Krankheit und keine Kurzschlussreaktion. Meistens sind es Depressionen. Was ich von Betroffenen höre, erinnert mich immer an Harry Potter und die Dementoren. Die Betroffenen haben auch das Gefühl, als wäre alles Glück und Gute aus ihrer Welt verschwunden und sie sind alleine und hilflos.
  • LeoLeoschrieb am 10.08.2012, 20.55 Uhr: via tvforen.de

    Das ist genau das Bild Depressionskranker, gegen die die Betroffenen so verzweifelt ankämpfen: Wegen den paar Problemen gleich das Leben wegschmeißen ... Ist das nur wirklich so schwer zu verstehen, dass die meisten Depressionskranken sich nicht wegen irgendeines Einzelproblems umbringen, sondern weil die Krankheit sie keinen Ausweg mehr sehen lässt? Viele brauchen dafür noch nicht mal einen speziellen Auslöser (von wegen: Hartz IV, Freund fort). Bei jedem prominenten Suizidfall dieselbe sträfliche Vereinfachung und dasselbe Unverständnis.
  • thommy2thommy2schrieb am 10.08.2012, 20.14 Uhr:

    wenn Menschen früh sterben müssen,dann haben sie in kurzer Zeit das verstanden und gelernt was zu lernen ist /war, und gelangen so früher in das ewige himmelreich wo ihnen alle wünsche erfüllt werden.Zitat von Fr.Dr.med.Elisabeth-Kübler-Ross. Sie ist nicht von uns gegangen,sondern nur ein stück vorrausgegangen.
  • thommy2thommy2schrieb am 10.08.2012, 20.03 Uhr:

    Dabei wollte sie nur in frieden ihre arbeit tun und wurde dennoch gemobbt,beschimpft,ausgespottet. Ein mensch wurde auf die psychische art ausgelöscht und ist unwiederbringlich.manche Leute sollten sichwas schämen die sie so behandelten als wäre sie schuldig.Der wo ohne schuld ist,der werfe den ersten stein heisst es.Schuld haben wir alle
  • TVMouse68TVMouse68schrieb am 10.08.2012, 20.01 Uhr: via tvforen.de

    Es ist echt überflüssig auch nur ein Wort über diese Zeitung mit den '4 Grossbuchstaben' zu verlieren!.. Die ist einfach nur DRECK! *PUNKT* Viel schockierender ist für mich, das ein nur 42jähriger Mensch(Promi oder nicht), den Entschluss fasst, seinem Leben ein vorzeitiges Ende zu setzten. Klar, 'HARTZ IV, Freund fort'.. alles sehr sehr schlimm, traurig und tragisch, keine Frage. Aber deswegen gleich Suizid? Ö.ö ...
  • thommy2thommy2schrieb am 10.08.2012, 19.57 Uhr:

    Der Herr schenke ihr die Auferstehung und führe sie zum ewigen Leben
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 10.08.2012, 07.18 Uhr: via tvforen.de

    und wenn sie sieben fässer wein am tag getrunken hat, macht sie das nicht weniger unschuldig oder ihren tod weniger traurig. mir ist sylvia seidel auch dadurch ein begriff, da die berichterstattung vom ende der serie an über sie immer etwas unglückliches hatte. ich denke, es ist für kinderstars sehr schwer anzuknüpfen, immer, da gibt es ja geschichten genug. die bildzeitung ist eine der wenigen institutionen, bzw. die menschen dahinter, die mich zu wunderbaren rache phantasien anregen, einmal den chefredakteur und gern auch willfährige bildschreiber und fotografen, die vielleicht alles machen, um weiter zu kommen, so richtig wie die sau durchs dorf treiben und mit dreck bewerfen..ich gehe im übrigen davon aus, dass bei diesen herrschaften der alkoholkonsum recht stolze maße erreicht, anders kann man so eine mist arbeit nicht kompensieren.
  • Gemi KolleGemi Kolleschrieb am 09.08.2012, 22.55 Uhr: via tvforen.de

    Ich gehe auch davon aus, dass Silvia Seidel noch andere Probleme gehabt hat, die zu ihrem Entschluss beigetragen hat. Aber was das Berufliche, die Vorstellung von Gagen und das Drumherum angeht: Die "Welt" hat anlässlich ihres Todes einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, über die öffentliche Wahrnehmung und die Realität des Schauspielerberufs: http://www.welt.de/vermischtes/article108555694/Leider-kein-Geld-aber-dafuer-lecker-Catering.html 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.12 22:56.
  • LeoLeoschrieb am 08.08.2012, 09.14 Uhr: via tvforen.de

    Na ja, nun kann "Wertgegenstände verkaufen müssen" auch heißen, dass er vorher sein Geld in eben diesen angelegt hat, jetzt also quasi sein Erspartes angreift wie andere ein Bankkonto. Aber egal, wie viel oder wie wenig deutsche Schauspieler verdienen: Ich bezweifle, dass Geldnot allein einen Menschen mal einfach in Depression und Suizid treibt, da müsste sich jeder Harz IV-Empfänger das Leben nehmen. Depressive sind krank und dazu gehört wahrscheinlich eine gewisse Veranlagung, möglicherweise sogar eine Ansteckung (Experten streiten noch um dieses Thema). Das Schlimmste und Zerstörendste für einen "Promi" dürfte aber sein, was die BILD jetzt schon wieder eindrucksvoll beweist: Das Kaputtmachen einer Existenz der Schlagzeilen wegen. Da wagt sich dieses Schmierblatt doch tatsächlich, Krokodilstränen zu vergießen über die Selbsttötung der Mutter und die Schmutzkampagne, die damals gegen Silvia Seidel gefahren wurde. Ja, wer hat die denn initiiert? Ich habe vor nicht allzu langer Zeit ein Portrait über Seidel gesehen, in dem die sich bitter über den Dreck beklagte, den die BILD damals über sie ausgeschüttet hat, und beschrieb, wie sehr das ihr Leben zerstört hat. Und was machen Diekmann und Co. nun? Sie rechnen auf, was und wieviel die Schauspielerin jeden Tag getrunken hat (also quasi Rufmord posthum), und oraklen über die Art ihres Suizids (was übrigens laut Medienrichtlinien verboten ist, um nicht Nachahmungstäter anzuheizen). Ich stelle mir manchmal eine Redaktionssitzung bei diesem Haufen vor: Da sitzt der ölige Herr Diekmann und wettert, dass heute einfach keine einträgliche Aufmacherstory da ist. Das Griechen-Bashing ist abgenudelt, bei Olympia läuft's nicht recht, nicht mal BILD-Darling Fabian Hambüchen gibt noch was her, die Politiker sind alle im Urlaub ... So kann man das Blatt doch nicht verkaufen! Und dann kommt einer vom Promi-Teil mit der guten Nachricht: Ex-Kinderstar Silvia Seidel ist tot aufgefunden worden und die BILD-Maulwürfe bei Polizei und Staatsanwaltschaft lassen durchblicken, dass es eine Selbsttötung war. "Jawoll", schreit da der ölige Herr Diekmann, "das ist doch endlich mal was, da haben wir ja nochmal Glück gehabt. So ... Du suchst alte Fotos, Du buddelst die Geschichte um die Mutter nochmal aus, Du fährst zur Wohnung und schaust, ob Du den Sarg fotografiert kriegst, Du quetschst die Nachbarn aus – irgend ein paar schmutzige, private Details werden sich schon finden lassen, wenn nicht, recyclen wir was von Robert Enke – und der Rest interviewt Ex-Kollegen. Alles klar? Los geht's, in zwei Stunden ist Drucklegung, bis dahin will ich das Titelblatt und Seite 3 voll haben!" Aber das ist bestimmt nur meine schmutzige Phantasie, dass das so abläuft. Oder ich habe einmal zu oft Wallraff gelesen ...
  • Zoppo_TrumpZoppo_Trumpschrieb am 08.08.2012, 08.50 Uhr: via tvforen.de

    Ich glaube auch, dass man die ("normalen") deutschen Fernsehgagen als Außenstehender leicht überschätzt. Von ihrer "Anna"-Gage hätte Silvia Seidel sicher nicht ewig zehren können, ganz gleich, was sie damit angestellt hätte. (Und ja, ihren Tod finde ich natürlich auch bestürzend; ich mag mich da gar nicht "reindenken".) Noch mal zum Thema Gage: Mich hat z. B. überrascht, als ich neulich las, dass der Ex-Alte Walter Kreye, durch Krankheit und Arbeitslosigkeit plötzlich ohne Einkünfte, recht schnell Wertgegenstände verkaufen musste, um finanziell über die Runden zu kommen. Richtig reich wird man also offenbar nicht, auch wenn man - ich weiß nicht - sechs, sieben Mal im Jahr den "Alten" gegeben hat.
  • parsparsschrieb am 08.08.2012, 02.18 Uhr: via tvforen.de

    Die Älteren hier in den tvforen haben die ZDF-Weihnachtsserien in den 80ern heiß geliebt. Ich auch..... ;-) "Anna" war eher was für Mädels, dennoch habe ich die Folgen damals auch gesehen. Traurig, dass sie keinen anderen Ausweg fand. Das Leben ist echt kein Ponyhof und oft ist man auf sich allein gestellt. R.I.P. Silvia
  • Gemi KolleGemi Kolleschrieb am 07.08.2012, 23.47 Uhr: via tvforen.de

    Ich bin jedes Mal schockiert, wenn ein Schauspieler lange vor seiner Zeit stirbt, und das häufig unter traurigen Umständen. Ich arbeite selbst als Schauspieler, habe den großen Ruhm nie erlebt und werde ihn wahrscheinlich auch nicht erleben. Obwohl ich ihn nicht kenne und wahrscheinlich auch nicht nachvollziehen kann, strebe ich nicht danach - Silvia Seidel ist trauriges Beispiel dafür, wie Ruhm jemanden einen Großteil seines Lebens und seiner Identität kosten kann, zumal sie ihn gleich zum Start einer Karriere erlebt hat, die dann doch keine wurde. Es macht mir häufig Angst zu sehen, was der Beruf mit einigen Menschen macht. Schade, dass sie keinen anderen Weg für sich finden konnte.
  • thommy2thommy2schrieb am 07.08.2012, 23.25 Uhr:

    Ich denke eher dass die Uhr bei jedem Menschen von Geburt an gestellt ist.Wenn sie abgelaufen ist kann man nichts ändern.aber man lebt in einer besseren Welt weiter.und wer weiss vielleicht sitzen sie alle da oben und lachen über uns. Zitat: Fr.Dr.med.Elisabeth-Kübler-Ross.Das Leben ist nicht zu ende.sterben ist nur ein umziehen in ein schöneres Haus
  • tiramisusitiramisusischrieb am 07.08.2012, 20.08 Uhr: via tvforen.de

    sehr traurig ... nicht nur ihr früher, selbst gewählter Tod sondern auch die Tatsache , dass nur noch Alkohol ihr fragwürdiger Freund war ... R I P
  • LokomotiveLokomotiveschrieb am 07.08.2012, 19.54 Uhr: via tvforen.de

    Es ist zwar müßig zu spekulieren, aber tun es trotzdem. Vielleicht wäre sie besser dran gewesen, hätte sie einen ganz anderen Beruf ergriffen, ihr Leben ganz anders gestaltet. Sie hat aber leider "nichts anderes gelernt". Und dies vielleicht auch bedauert.
  • Nicole (Nicko)Nicole (Nicko)schrieb am 07.08.2012, 19.48 Uhr: via tvforen.de

    Und ich kann nicht begreifen, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll! Ich war gestern auch geschockt, als ich die Nachricht hörte, dass sie gestorben ist. Ich bin ebenfalls mit der Serie "Anna" groß geworden! 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.12 19:50.
  • NachdenkerNachdenkerschrieb am 07.08.2012, 19.25 Uhr: via tvforen.de

    Also ich denke nicht das die Gage so hoch war, dass sie für ein ganzes Leben gereicht hätte. Da hätte "richtiges anlegen" sicher auch nciht viel gebracht. Nachdenker
  • Paula TracyPaula Tracyschrieb am 07.08.2012, 18.54 Uhr: via tvforen.de

    Gage oder Geld ist nicht alles. Klar hilft es ungemein, wenn man sein Auskommen hat, aber wenn man nicht mehr gefragt ist und keine Arbeit hat und nichts anderes gelernt hat, geht das so stark aufs Selbstwertgefühl, dass Geld daran gar nichts ändern kann.
  • DowntownDowntownschrieb am 07.08.2012, 18.14 Uhr: via tvforen.de

    Ich kann nicht begreifen, dass sich die Darstellerin vermutlich das Leben genommen hat. Das stimmt mich sehr traurig. Mit der "Anna"-Serie hatte sie bestimmt eine hohe Gage, vielleicht hat sie diese nicht richtig angelegt.
  • MorlarMorlarschrieb am 07.08.2012, 17.09 Uhr: via tvforen.de

    Ah, o.k., Danke für die Info. Die Serie kenne ich gar nicht.
  • andreas_nandreas_nschrieb am 07.08.2012, 16.26 Uhr: via tvforen.de

    Spenser meint bestimmt "Quer durch die Galaxie und dann links": http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=550
  • MorlarMorlarschrieb am 07.08.2012, 16.20 Uhr: via tvforen.de

    Was hat Silvia Seidel mit "Hinterm Mond gleich links" zu tun?
  • Silberlocke2Silberlocke2schrieb am 07.08.2012, 13.18 Uhr: via tvforen.de

    Was habe ich die "Anna"-Serie früher so geliebt. Der Tod von Silvia Seidel macht mich sehr traurig.
  • kleinbibokleinbiboschrieb am 07.08.2012, 10.36 Uhr: via tvforen.de

    http://www.bild.de/unterhaltung/leute/silvia-seidel/einsamer-tod-mit-42-25525324.bild.html Was mag so eine Wohnung wohl an Miete kosten: mitten in München, 400 m vom deutschen Museum und 600 m vom Marienplatz entfernt?
  • FienchenFienchenschrieb am 07.08.2012, 06.54 Uhr: via tvforen.de

    Ich erinnere mich noch dass damals in der "Funk Uhr" die Darstellerin fuer diese Serie gesucht wurde.
  • SpenserSpenserschrieb am 07.08.2012, 01.54 Uhr: via tvforen.de

    Habe die Serie in den 80gern in der EA gesehen und vereinzelte Folgen von "Hinterm Mond gleich links". Das traurige Schicksal von Kinderstars, die im Erwachsenenalter nie an ihren Ruhm anknüpfen können. Nach Brad Renfro und Jonathan Brandis, um nur 2 Beispiele zu nennen hat es nun das nächste Opfer in den letzten Jahren gegeben. Wenn man Stammkneipe liesst, beschleicht mich aber auch das Gefühl, dass der Alkohol in den letzten jahren auch eine stärkere Rolle gespielt hat...hoffentlich irre ich mich.
  • Helli Gräfin E.Helli Gräfin E.schrieb am 07.08.2012, 00.01 Uhr: via tvforen.de

    ja paula, auch hier schließe ich mich dir voll und ganz an. ich michte die serie auch nicht...aber diese nachricht macht mich auch sehr traurig. es tut mir unendlich leid um sie.
  • candidacandidaschrieb am 06.08.2012, 22.15 Uhr: via tvforen.de

    Auch wenn ich die Serie damals doof fand - mir tut es echt sehr leid um sie. So jung und so unglücklich........ Einfach nur furchtbar.
  • SallySpectraSallySpectraschrieb am 06.08.2012, 22.09 Uhr: via tvforen.de

    1. Nicht immer 2. An welchen von fünfen?
  • BemjaminBlümchenBemjaminBlümchenschrieb am 06.08.2012, 21.39 Uhr: via tvforen.de

    nein die setzen sich immer an einen thread dran
  • SallySpectraSallySpectraschrieb am 06.08.2012, 21.22 Uhr: via tvforen.de

    Und morgen früh macht wunschliste.de auch noch einen drauf...
  • CormacMcCarthyCormacMcCarthyschrieb am 06.08.2012, 21.13 Uhr: via tvforen.de

    Da sind schon zwei.

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