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Die AIDS-Katastrophe in Afrika fordert immer mehr Opfer und tötet die mittlere, wirtschaftlich-produktive Generation. Zurück bleiben alte Menschen und Kinder. Zwei Millionen AIDS-Waisen kämpfen allein in Uganda, Ostafrika, um das nackte Überleben. Einige dieser Kinder hat Martin Buchholz vor elf Jahren bei Dreharbeiten in Uganda kennen gelernt. Nun ist er noch einmal nach Ostafrika zurückgekehrt. Auf der Suche nach den AIDS-Waisen von damals: Was ist aus den Kindern geworden? Der kleine Akim zum Beispiel war damals noch keine zwei Jahre alt. Ein unbeschwerter Knirps, der seinen Vater nie kennen gelernt hatte. Und der nicht ahnte, dass seine 24jährige Mutter Nalongo an AIDS im Endstadium litt. "Wenn Ihr einmal wiederkommt und nach mir fragt, werde ich nicht mehr am Leben sein", sagte Nalongo dem Reporter damals. Haben diese Menschen überlebt? Gibt es Hoffnung für Nalongos Kinder? Die Reportage schildert die beeindruckende Stärke der ugandischen Frauen im Einsatz für ihre Familien. Und er zeigt, welche Wirkung nachhaltige Entwicklungshilfe haben kann.
(WDR)
Länge: ca. 30 min.