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Erri de Luca wurde 1950 in Neapel geboren, wuchs dort auf und besuchte später das Französische Gymnasium in Rom. Nach Ende seiner Schulzeit war er bis 1976 in der linksradikalen Bewegung "Lotta continua" aktiv. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Laufjunge, Arbeiter bei FIAT und schließlich als Maurer. Letztgenannten Beruf übt er heute noch aus, um sich, wie er sagt, seine Freiheit zu bewahren. Seine wahre Berufung aber ist das Schreiben. Erri de Luca, dessen Werke zwischen Fiktion und Essay anzusiedeln sind, ist ein atypischer Schriftsteller und zugleich bezeichnend für das heutige intellektuelle Leben Italiens. Auf Deutsch sind von ihm erschienen: "Das Meer der Erinnerung" (1999), "Die erste Nacht nach einem Mord" (1999), "Die Asche des Lebens" (1999), "Das Licht der frühen Jahre" (2000), "Der Himmel im Süden" (2002) und "Ich bin da" (2004).
(arte)
Länge: ca. 60 min.


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