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Dieser "DonnerstagsKrimi" der ARD soll vorzeitig enden

von Dennis Braun in News national
(11.07.2026, 11.52 Uhr)
"Kreta-Krimi" wird trotz guter Quoten nicht fortgesetzt
"Der Kreta-Krimi": Eleni Theodoraki (Naomi Krauss, M. ), Alexis Sisamakis (Danilo Kamperidis, r.) und Penelope Kalaitzaki (Franziska von Harsdorf, l.)
ARD Degeto Film/Relevant Filmpro
Dieser "DonnerstagsKrimi" der ARD soll vorzeitig enden/ARD Degeto Film/Relevant Filmpro

Nachdem sowohl hierzulande als auch im europäischen Ausland schon in diversen ARD-"DonnerstagsKrimis" gemordet wurde und weiterhin wird, ging es im März 2025 erstmals nach Griechenland: Mit "Tod in der Bucht" feierte der  "Kreta-Krimi" seine Premiere im Ersten. Nun steht jedoch fest, dass es bei diesem einen Film bleiben wird - eine Entscheidung, die durchaus überrascht.

Bemerkenswerterweise teilte die ARD gegenüber dem Streamingdienst Joyn mit, dass es leider keinen zweiten 'Kreta-Krimi' geben werde. Gründe hierfür wurden nicht genannt - an den Quoten kann es jedenfalls nicht gelegen haben: Die Premiere sahen am 6. März vergangenen Jahres insgesamt 4,93 Millionen Zuschauer, die einem starken Marktanteil von 19,5 Prozent entsprachen. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden hingegen nur 4,7 Prozent gemessen.

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Als Das Erste den Film kürzlich am 4. Juli noch einmal gegen die  Fußball-WM wiederholte, hatten 3,68 Millionen eingeschaltet, der Marktanteil betrug sogar noch bessere 19,8 Prozent. Klar ist: Aufgrund des langwierigen Streits um den Rundfunkbeitrag und die anstehende Reform der Öffentlich-Rechtlichen ist auch die ARD angehalten, zu sparen. Offenbar will man sich noch stärker auf seine langlebigen und noch erfolgreicheren Reihen wie  "Nord bei Nordwest",  "Der Wien-Krimi: Blind ermittelt" oder  "Der Zürich-Krimi" fokussieren, wenngleich mit  "Der Saarland-Krimi" erst Ende April eine weitere Inkarnation an den Start gegangen war.

Im "Kreta-Krimi" kehrt die Polizistin Eleni Theodoraki (Naomi Krauss) nach Jahrzehnten auf dem Festland auf ihre Heimatinsel Kreta zurück und übernimmt dort die Leitung der Mordkommission Rethymnon. Als der mächtige, aber wenig beliebte Bauamtsleiter Philippis (Arian Tsapari Rassi) beim Schwimmen in einer Bucht getötet wird, hat die neue Chefin gleich alle Hände voll zu tun. Eleni und ihr Team, dem ihr Großneffe Alexis (Danilo Kamperidis) und die ehrgeizige Penelope (Franziska von Harsdorf) angehören, können sich vor Verdächtigen gar nicht retten. Ins Visier der Ermittler gerät auch Jorgos (Hannes Wegener), der Verlobte von Elenis Nichte Niki (Sotiria Loucopoulos). Den Zorn ihrer Familie zieht sich die Hauptkommissarin zu, als sie Jorgos verhaftet und damit die anstehende Hochzeit in Gefahr bringt. Arbeit und Privates zu trennen, fällt Eleni immer schwerer, zumal ihre eigene Geschichte der Grund für ihre Heimkehr ist. Seit Jahren trägt die Polizistin ein Geheimnis mit sich herum.

Im griechisch-deutschen Ensemble wirken unter anderem auch Oda Thormeyer, Thomas Sarbacher, Michael Sideris und Christina Tzatzaraki mit. "Tod in der Bucht" wurde im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD von Relevant Film produziert. In der ARD Mediathek ist der erste und nun einzige Film noch ein Jahr lang verfügbar.



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