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Wie gedenkt man einer Sache, die so unfassbar ist, dass man sie sich mit gesundem Menschenverstand nicht vorstellen kann? Jährlich am 27. Januar gedenkt die Welt - gedenkt auch Deutschland - am Internationalen Holocaust-Gedenktag der Millionen Opfer der Shoah. Ein wichtiger Tag, da sind sich fast alle einig - und doch wird unsere Erinnerungskultur zunehmend als zu starr und ritualisiert empfunden. Und während die letzten Zeitzeug:innen verstummen, stellen sich drängende Fragen:
Wie organisiert man Gedenken, ohne dass es zur "langweilenden" Erinnerungs-Routine gerät? Und die vielleicht wichtigste Frage: wie erklärt man, dass „Erinnern“ nicht nur wichtig ist, um der Opfer zu gedenken, sondern auch um die Zukunft besser und menschlicher zu gestalten?
Wie muss sich das Gedenken wandeln, damit „Nie wieder“ angesichts eines immer stärker und offener um sich greifenden Antisemitismus gesellschaftlich wirksam bleibt?
Moderator Thomas G. Becker diskutiert mit seinen Gästen:
- Wolfram Weimer (parteilos), Staatsminister für Kultur und Medien Bundesregierung
- Prof. Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist
Wie organisiert man Gedenken, ohne dass es zur "langweilenden" Erinnerungs-Routine gerät? Und die vielleicht wichtigste Frage: wie erklärt man, dass „Erinnern“ nicht nur wichtig ist, um der Opfer zu gedenken, sondern auch um die Zukunft besser und menschlicher zu gestalten?
Wie muss sich das Gedenken wandeln, damit „Nie wieder“ angesichts eines immer stärker und offener um sich greifenden Antisemitismus gesellschaftlich wirksam bleibt?
Moderator Thomas G. Becker diskutiert mit seinen Gästen:
- Wolfram Weimer (parteilos), Staatsminister für Kultur und Medien Bundesregierung
- Prof. Michael Wolffsohn, Historiker und Publizist
(Phoenix)







