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"Aufsperren statt Zusperren" macht sich in Zeiten des dramatischen Wirtshaussterbens auf die Suche nach verlorenen Orten der Gemeinschaft - am Land wie in der Stadt. Die Serie versucht, Leben in verwaiste Gaststuben zu bringen und fragt, was uns ein sozialer Mittelpunkt wert ist. Im Zentrum steht Kira Schinko als Wirtshausretterin. Sie ist quer durch Österreich unterwegs und folgt einer klaren Mission: leerstehende Wirtshäuser für einen Tag wieder aufzusperren und herauszufinden, ob sie noch Zukunft haben. Sie trifft ehemalige Stammgäste, Wirtsleute, lokale Stars und bringt gemeinsam mit Spitzen-Gastronom:innen Menschen, Ideen und potenzielle Pächter:innen zusammen. "Aufsperren statt Zusperren" ist eine Liebeserklärung an Orte, die noch nicht aufgegeben haben. In der letzten Folge begibt sich Kira nach Neufelden und besucht die Familie Rachinger (Mühltalhof). Sie geht einer ungewöhnlichen Frage nach: Was passiert mit den Ritualen eines Ortes, wenn das letzte Wirtshaus zusperrt? Wo findet der Leichenschmaus statt, wenn es kein Gasthaus mehr gibt? In manchen Orten übernehmen Imbissstände oder sogenannte Schachtelwirte bereits diese Rolle. Doch kann das wirklich funktionieren? Kira inszeniert mit Hilfe von Sternekoch Philipp Rachinger eine symbolische Beerdigung des Wirtshauses und lädt zum gemeinsamen Leichenschmaus. Anschließend wird die mögliche Auferstehung gefeiert - mit der "Wirtshausroas", einer extravaganten Aktion, die den ganzen Ort einbezieht.
(ORF)







