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Im zweiten Teil der Bestsellerverfilmung geht es für Leander Lost um Leben und Tod. Eine Erpressung stürzt Jan Krauter als hochintelligenten Titelhelden in ein Dilemma und führt ihn an seine Grenzen: Heimlichtuerei, Täuschung und List gehören nicht zu seinem Repertoire - und sind doch nötig, um Freunde zu retten und Gangster zur Strecke zu bringen. Mit Feingefühl entwickelt der mehrfache Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt seine Figur des autistischen Ermittlers weiter. Lost lernt nicht nur, sich über die Zwangsläufigkeit seiner Logik hinwegzusetzen, sondern auch seine Gefühle sprechen zu lassen. Brillant setzen Regisseur Felix Herzogenrath und Kameramann Dominik Berg die sonnendurchflutete Küste der Algarve und das südländische Lebensgefühl mit ihrer Bildgestaltung ins Licht. Drei ungeklärte Morde und ein schwerverletzter Zeuge, der von nun an jede Sekunde um sein Leben fürchten muss - die Polícia Judiciária von Fuseta steht unter Druck. Subcomissária Graciana Rosado (Eva Meckbach) macht Inspektor Carlos Esteves (Daniel Christensen) schwere Vorwürfe: Wie konnte er - an ihr vorbei - den unerfahrenen Toninho (André Leitão) als Informanten einsetzen, um eine Drogenlieferung abzufangen? Europol-Kommissar Leander Lost (Jan Krauter) bekommt indes unerwarteten Besuch von dem Gangster Montoya (Paulo Calatré): Zara (Bianca Nawrath) ist entführt worden. Um sie zu retten, soll Lost Zaras Freund Toninho ausliefern! Sollte jemand von der Entführung erfahren, wäre das der Tod der Geisel. Lost kann als Autist jedoch nicht lügen - und als ihn Toninho bei einem Krankenbesuch nach Zara fragt, sagt der Ermittler die Wahrheit. Nun zieht Lost auch Graciana und Carlos ins Vertrauen. Doch während Lost und seine Kolleg:innen auf ein Täuschungsmanöver setzen, bricht Toninho unbemerkt zu einem Alleingang auf. Unterdessen kommt der inhaftierte Drogenboss Delgado (André Gago) frei. Er möchte nicht nur den für ihn und seinen Sohn Sal (Diogo Fernandes) gefährlichen Zeugen beseitigen, sondern auch noch eine alte Rechnung begleichen …...
(ARD)
Länge: ca. 90 min.













