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Ceyda Nurtsch beschreibt in ihrem Buch "Jeder Atemzug ein Fest" die Türkei als eine zugleich pluralistische und gespaltene Gesellschaft. Sie zeigt die Spannungen zwischen regierungstreuen und oppositionsnahen Kräften, zwischen säkularen und religiös konservativen Milieus sowie zwischen urbanen Eliten und ländlichen Lebenswelten. Auch die junge Generation zwischen Aufbruch und Perspektivlosigkeit sowie Minderheiten, insbesondere Menschen mit kurdischem Hintergrund, stehen im Fokus. Diese Analyse ist verbunden mit der eigenen Biografie: Als Tochter deutsch-türkischer Eltern wuchs sie zwischen Rheinland und Bosporus auf, studierte Islam- und Politikwissenschaft sowie Philosophie und promovierte über türkische Großstadtlyrik, arbeitet als freie Journalistin. Auf dem Roten Sofa spricht Ceyda Nurtsch darüber, warum es wichtig ist, die Vielfalt der Stimmen in der Türkei sichtbar zu machen.
(NDR)
Länge: ca. 45 min.








